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Russland 2017 – Alёna zeigt uns ihre Welt


Kreml in Ismailowo


Und gleich erkenne ich die Auffahrtsrampe zur ganzen Anlage, auf der ich mich gestern virtuell mit Alёna hab fotografieren lassen.

Der Kreml von Ismailowo ist eine neue, recht unbekannte Touristenattraktion. Wer auf Kitsch allergisch reagiert, sollte hier nicht her kommen. Es wirkt ein bisschen wie ein russisches Disneyland, nur eben nicht so teuer. Die Holz-Gebäude sind den Zarenpalästen des 17. Jahrhunderts nachempfunden und bemalt, dass sie aussehen wie in einem Märchenbuch.

Zentrales Bauwerk ist der Kreml, in dem sich auch ein Wodka-Museum befindet. Dazu gibt es noch eine ganze Reihe anderer Museen. Die ganzen Gebäude wirken alle etwas surreal. Vor einem dieser Gebäude finden gerade lustige (?) Hochzeitsspiele statt. Ich will mir das Areal des Kremls von Ismailowo gar nicht ansehen, dazu ist es mir irgendwie doch zu kitschig, aber ein alkoholfreies Bier bei der Hitze könnten wir trinken an einem der Kioske.

Wir setzen uns an einen Tisch und bestellen zwei alkoholfreie Biere für Susanne und mich sowie Fanta für Simon. Alёna möchte nichts. Bis der Kellner wiederkommt, dauert´s und dauert´s und dauert´s. Ich glaube, wir sitzen schon 20 Minuten hier. So schwer kann das doch nicht sein, eine Flasche herzubringen.

Dann endlich kommt der Kellner: „Alkoholfreies Bier ist alle.“ Wenn das das ganze Problem ist, dann switchen wir eben um: Cappuccino für mich und für Susanne auch ein Fanta. – Wieder dauert und dauert und dauert es. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Kellner: „Die Kaffeemaschine ist kaputt.“ – Zum Schluss trinken wir dann alle Fanta, wovon eine der drei Dosen sogar gekühlt ist. Das war wohl nichts.


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