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Drei Tage in den Alpen


Alpenzoo Innsbruck


Der Zoo hat tatsächlich auf. „Wir haben immer auf!“ „Auch bei Sauwetter?“ „Immer!“ Susanne lädt mich ein (für Senioren kostet es 10 anstatt 13 €) und wir traben los. Auf den Asphalt aufgemalte Bärentatzen markieren den Rundweg.

Wer Löwen, Tiger und Elefanten sucht, wird vom Alpenzoo Innsbruck enttäuscht sein. Der Alpenzoo setzt – wie der Name bereits sagt – auf einheimische Tiere, eben solche, wie sie hier in den Alpen vorkommen können.

Biber


Als Erstes sollten wir zu den Bibern kommen, die sich heute aber wohl nicht sehen lassen wollen.

Bachstelzen


Nach dem Biber-Teich kommen wir an eine Voliere, in der sich Vögel befinden, die ich wegen ihres ständig auf und ab wippenden Schwanzes und wegen ihres „Dschiwid“-Rufes für Bachstelzen halten würde. Allerdings sehen sie ganz anders aus als die Bachstelzen, die ich so kenne. Das liegt daran, dass viele Vögel außerhalb der Brutzeit, in der vor allem die Männchen auffallen wollen (und müssen) ein viel schlichteres Ruhe- oder Wintergefieder tragen. Man kennt so was auch von Stockenten. In der Brutzeit haben die Erpel metallisch grüne Köpfe, im Winter sehen sie fast genauso aus wie die Weibchen und man kann beide nur noch an der Schnabelfarbe unterscheiden.

In der Voliere haben wir also tatsächlich Bachstelzen, die den Stress mit Balzen, Brüten und Jungen-Großziehen für heuer aber ganz offensichtlich hinter sich haben. Prachtkleid, Schlichtkleid, Ruhe- und Wintergefieder. Hättet ihr das gewusst? Ich nicht! Man braucht also nicht unbedingt Tiere aus fernen Ländern, um seinen Horizont zu erweitern.


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