Drei Tage in den Alpen
An der Deutsch-Österreichischen Grenze
Am Rastplatz ist nicht viel los – viel weniger als am 26. Mai, als wir nach Genua gefahren sind – sodass Pinkeln und Vignette kaufen (die kostet 9,60 €) schon nach weniger als 10 Minuten erledigt sind.
Von der Deutsch-Österreichischen bis zur Österreichisch-Schweizer Grenze
Wie immer, wenn wir nach Süden fahren, tanken wir an der Eni Tankstelle in der Lustenauer Straße in Dornbirn. Dort ist der Sprit erheblich billiger als in Deutschland und auch meist billiger als bei den meisten anderen Tankstellen in Dornbirn. Heute zahlen wir für Super 1,779 €/l während der Preis für Super heute früh bei uns in Mering bei 2,079 €/l lag. Das merkt man schon.
In Dornbirn-West fahren wir auf die A14 und keine 5 Minuten später ist Susanne ganz aus dem Häuschen, als sie rechts kurz nach der ASFINAG Raststation Hohenems am Alten Rhein zwei Störche entdeckt.
Das war knapp, denn kurz danach fahren wir am Grenzübergang Mäder rüber in die Schweiz. Was uns wundert, wie streng hier kontrolliert wird, vor allem mit einem amerikanischen Lieferwagen beschäftigen sich die Zöllner sehr, sehr lang.
Von der Österreichisch-Schweizer Grenze bis zum Solis-Viadukt der Rhätischen Bahn
Auf der Rheintal-Autobahn geht es zügig und dennoch sehr gesittet zu. Kein Vergleich mit der Fahrweise auf den Autobahnen in Deutschland. Ob das daran liegt, dass die erlaubte Geschwindigkeit auf Schweizer Autobahnen lediglich 120 km/h beträgt? Ist man 31 bis 34 km/h schneller, gibt es neben einer Geldstrafe eine Anzeige und mindestens 1 Monat Fahrverbot, fährt man schneller als 155 km/h kann der „Lappen“ für mindestens 3 Monate weg sein. Solche Regelungen würde ich mir in Deutschland auch wünschen.
Nach knapp 30 km machen wir an der Raststätte Rheintal West eine kleine Pause.
- Raststätte Rheintal West
- Nach einer kurzen Erfrischung geht´s weiter
Ohne auch nur den kleinsten Stau (wenn ich da an unsere Fahrt im Mai denke), geht es an Liechtenstein vorbei, an Bad Ragaz und am Sarganser Land, wo die A13 in die A3 übergeht. Im Gegensatz zu der Fahrt am 26. Mai ist heute alles total easy. Wir sehen die Raststätte Heidiland wieder, Chur, die katholische Kirche Sogn Glon in Domat und, und, und. Alles sehr vertraut.
Bei Thusis Süd verlassen wir die A 13 und fahren in eine Region, in der wir bisher noch nie waren. Dazu geht´s zunächst mal durch den 1,6 km langen Sils-Tunnel und dann immer an der Albula entlang, die links von uns liegt, Richtung Osten.
Wälder, Berge, ab und an mal ein Tunnel, es ist einfach herrlich. So stelle ich mir Schweiz vor, so stelle ich mir Urlaub vor. Hinter dem dritten Tunnel (dem 1,1, km langen Solis-Tunnel) sind es dann nur noch 400 m bis zu einem Schild P-Solisbrücke. Hier verlassen wir die 417. Wir haben unseren ersten planmäßig größeren Stopp erreicht.
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