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Frühlingsfährtle ins Remstal und nach Stuttgart



Donnerstag, 12.3.2026

Stuttgart

Wilhelma

Wilhelma-Parkhaus


Genau um neun sind wir da. Das Wilhelma-Parkhaus ist noch komplett leer.

Warum heißt die Wilhelma eigentlich „Wilhelma“?



Habt ihr euch schon mal gefragt, wer diese „Wilhelma“ eigentlich war, nach der der Zoo benannt ist? Spoiler: Es war keine Prinzessin, kein exotisches Tier – sondern einfach König Wilhelm I. von Württemberg selbst, der Namenspate war. „Wilhelma“ ist im Grunde nur die verniedlichte Version seines Namens: Damit der Garten nicht wie ein Biergarten klingt, sondern eher wie ein königliches Sommer-Domizil, hat man aus dem Wilhelm kurzerhand eine Wilhelma gemacht. So bekommt selbst ein schlichter Name plötzlich einen Hauch von Exotik.

Und los geht’s


Am Eingang sind die Drehkreuze angeblich nach einem Update nicht nutzbar, sodass unsere Eintrittskarten nicht gelesen, sondern vom Personal kontrolliert werden müssen. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und sage ganz schwäbisch: „Henners he g’macht!“ – ein klassischer Kommentar, wenn man Technikprobleme mit schwäbischem Humor betrachtet. Ein Kommentar, der in München oder anderswo undenkbar wäre.

Gewächshäuser

Unteres Kakteenhaus

Wir beginnen unseren Rundgang im „Unteren Kakteenhaus“. Es ist trocken und warm hier, und wir staunen über die Vielfalt der skurrilen Gewächse: kleine stachelige Kugeln, riesige Säulen und bizarr geformte Sukkulenten, die dicht aneinander stehen. Jeder Schritt lässt uns die Überlebenskunst dieser Pflanzen noch mehr bewundern.

Tropenhaus

Weiter geht es ins Tropenhaus, wo die warme, feuchte Luft uns sofort umhüllt und meine Objektive schlagartig beschlagen. Orchideen hängen in allen Farben an ihren Stielen, Farne wiegen sanft, und das Rot des Roten Puderquastenstrauches lässt fast das Glas meines Objektivs zerspringen. Wir fühlen uns fast wie inmitten eines kleinen Regenwalds. Es duftet exotisch, und jeder Blick bleibt an einer neuen Blüte hängen.

Palmenhaus

Im Palmenhaus heben sich die hohen Palmen majestätisch bis unters Glasdach, das Sonnenlicht wirft ein warmes Licht auf die üppigen Blätter. Wir gehen langsam zwischen den Baumriesen hindurch, bewundern das Grün und das leise Plätschern kleiner Wasserbecken. Es ist, als wären wir in eine tropische Oase versetzt.

Azaleenhaus

Im Azaleenhaus explodiert plötzlich ein Farbenmeer: Leuchtendes Rosa, tiefes Rot und strahlendes Weiß überall. Wir gehen vorsichtig zwischen den Sträuchern hindurch und genießen den intensiven Blütenduft. Es fühlt sich an, als würde uns jede Blüte ein kleines Geschenk machen.

Dass Susanne da in ihrer Welt ist, muss man nicht extra betonen.

Kamelienhaus

Am Ende der Gewächshäuser betreten wir das Kamelienhaus. Hunderte von Kamelien stehen hier in voller Blüte. Ihre filigranen Blüten leuchten in Rosa, Rot und Weiß. Wir bleiben stehen, atmen tief ein und genießen die Ruhe und Schönheit dieses Ortes, der selbst in der kalten Jahreszeit ein Stück Frühling verspricht.


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