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Frühlingsfährtle ins Remstal und nach Stuttgart



Donnerstag, 12.3.2026

Fellbach

Morgens im Hotel


Geschlafen habe ich, nachdem ich das extrem weiche rechte Bett mit dem etwas härteren von Susanne getauscht habe, so la, la.

Duschen


Auch der heutige Tag beginnt abenteuerlich, mit einem „Tanz“ im 1,4 x 1,2 m² großen Badezimmer. Die 60×60 cm Dusche, das kleine Handwaschbecken und die Toilette kämpfen um jeden Zentimeter – und ich, mit meinen 99 Kilo mittendrin. Das Bad ist wirklich so kompakt, dass ich die Wände beim Einatmen – der Brustkorb wölbt sich ja – fast streife.

Dann schiebe ich mich vorsichtig zum Waschbecken. Zähne putzen – jede Bewegung muss geplant sein, sonst stößt Du dir den Ellbogen am WC oder du bleibts am Duschvorhang kleben. Danach kommt die große Herausforderung: die Dusche selbst. Ich drehe mich wie ein Stehblues-Tänzer in Zeitnot, kämpfe gegen den Vorhang, der immer wieder versucht, mich einzuwickeln. In dem  60×60 cm  Zentimeter Quadrat hast Du kaum Platz, dich zu bewegen. Abstellflächen für das Duschmittel und das Shampoo gibt es nicht. Also stelle ich die Fläschchen auf die Armatur, wo sie aber nicht lange bleiben. Platsch sind sie am Boden. Bücken kannst du vergessen. Also Dusche abstellen, Vorhang auf, raus aus der Dusche, bücken, Fläschchen aufnehmen und dann das Spiel von vorne.

Nach dem Duschen folgt – nachdem ich das Handtuch greifen konnte, ohne versehentlich Badetasche oder Zahnputzbecher vom Handwaschbecken zu fegen – der Balanceakt des Abtrocknens. Fast wie ein Tänzer. Vorwärts bewegen? Oh nein, ich klebe am Vorhang. Zur Toilette drehen? Zack, Ellenbogen touchiert die Wand. Alles muss vorsichtig, klein, aber entschlossen passieren.

Am Ende stehe ich, halb trocken, halb lachend, in meinem kleinen Bad, das so klein ist, dass jeder Morgen zu einem kleinen Abenteuer würde, wenn ich mich hier für längere Zeit einquartiert hätte. Ich frage mich manchmal, wie so viel Leben in so wenig Raum passt – und doch klappt alles, Schritt für Schritt, Drehung für Drehung.

Frühstück


Während die Zimmer – insbesondere die Matratzen – in die Jahre gekommen sind, hat uns das Frühstück wirklich überrascht. Das Buffet ist reichhaltig und gut sortiert: frisches Obst, Brötchen (okay, aufgebacken), Eier, Kaffee – alles da, was man für einen guten Start in den Tag braucht. Für uns ist das definitiv ein Pluspunkt des Hotels und macht den Morgen schon mal entspannter.

Alles in allem müssen wir zufrieden sein, denn schließlich darf man eins nicht vergessen: Für zwei Personen, Frühstück inklusive und Parkplatz haben wir rund die Hälfte gezahlt dessen, was sonst in Stuttgart so üblich ist – da kann man fast nicht meckern. Klar, das Zimmer ist nicht das Ritz, und die Matratzen lassen zu wünschen übrig, aber für eine Nacht überlebt man auch das (aber nur, wenn man eine leichtere Frau hat, die einem das härtere Bett überlässt).

Auf dem Weg zur Wilhelma


Um halb neun fahren wir los. Es hat 7°C. Der Weg vom Hotel zur Wilhelma ist eine einzige Katastrophe. „Tausend“ Ampeln, dazu ist in der Nürnberger Straße, der alten B14, ein Müllauto vor uns, das nicht überholt werden kann. Bei der Aral-Tankstelle an der Waiblinger Straße kostet der Sprit 2,039 €/l.


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