Frühlingsfährtle ins Remstal und nach Stuttgart
Mittwoch, 11.3.2026
Waiblingen
Dehner
Um zehn nach vier kommen wir mit Kilometerstand 74294 beim Dehner in Waiblingen an. Mühsam quält sich der Panda über die Bremsschwellen auf den Parkplatz. Ich kann mit Gartencentern ja gar nichts anfangen, aber was tut man nicht alles für seine Frau?
Susanne kann sich an den Frühlingsblumen gar nicht sattsehen. Überall Gänseblümchen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht. Schon auf dem Parkplatz vor dem Laden bleibt sie immer wieder stehen, um die zarten Blüten zu bewundern. Ihre Augen leuchten, während sie behutsam über die Blätter streicht und die Farben in sich aufnimmt. „Schau mal, wie knallig die Farben sind!“, sagt sie immer wieder begeistert. „Da geht doch die Sonne auf!“
- Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht
- Der Panda vorm Waiblinger Dehner
Drinnen wird’s nicht besser: Überall riecht‘s nach frischer Erde, feuchten Töpfen und blühenden Pflanzen. Susanne strahlt wie ein Kind im Spielzeugladen. Ich denke kurz daran, mich zwischen den Hortensien und Rosen unsichtbar zu machen, aber Susanne zieht mich zielstrebig weiter. Ich muss mich damit abfinden, dass ich hier gefangen bin.
Für mich als Hobbykoch sind wenigstens die Kräuter und Gewürze interessant. Was es da alles gibt: Thymian, Zitronenmelisse, hängender Rosmarin, stehender Rosmarin, Marokkanische Minze und was weiß ich was noch alles.
Am Ende – 40 Minuten waren wir im Dehner – verlassen wir den Markt.
Susanne strahlt. Ich bin ein wenig erschöpft, aber insgeheim auch froh darüber, mit wie wenig man Susanne eine Freude machen kann.
Verkehrschaos in Waiblingen
Um 10 vor fünf fahren wir runter ins Zentrum von Waiblingen, wo wir an der Rems entlang noch etwas bummeln wollen. Unterwegs sehen wir, dass hier der Sprit 2,049 €/l kostet.
Talaue
Wir parken beim Hallenbad in der Straße „An der Talaue“ direkt beim Bienen-Informationshaus und hoffen, dass der Parkplatz umsonst ist. Die „Talaue“ in Waiblingen ist ein weitläufiges, parkähnliches Naherholungsgebiet entlang der Rems. Hier verschmelzen Stadtleben und Natur zu einer grünen Lunge, in der sowohl Einheimische als auch Gäste Ruhe, Freizeit und aktive Erholung finden.
- Erpel in der Talaue Waiblingen
- Enten in der Talaue Waiblingen
Ursprünglich war die Talaue vor allem ein natürliches Auenland, durchzogen von Flussarmen, Inseln und Feuchtflächen. Erst in den späten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gelangten die Erleninseln in städtischen Besitz und wurden sukzessive in ein öffentlich zugängliches Gelände umgewandelt. Heute sind in der Talaue drei Rems-Inseln – die kleine Erleninsel, die große Erleninsel und die Schwaneninsel – Bestandteil des Parks.
- Talaue Waiblingen
- Graugänse in der Talaue Waiblingen
Einen besonderen Schub gab die Remstal Gartenschau 2019 der Talaue: Im Rahmen dieses regionalen Großprojekts wurde der Remstal-Raum neu gestaltet und aufgewertet. Heute ist die „Talaue“ zu einem ganzjährigen Ziel geworden für Spaziergänger, Familien, Sportler und Naturfreunde – ein lebendiges Beispiel dafür, wie Natur, Freizeit und Kultur in Stadtnähe harmonisch zusammenkommen.
- Kornelkirschen und Schlehen in der Talaue
- Grasen für den Naturschutz
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