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Finale Arbeiten am Gebäude des Anhalter Bahnhofs – Beleuchtung des Gebäudes und des Gleisvorfelds

Bahnsteige


Bevor ich die Laternen montiere, stelle ich zuerst die Bahnsteige vollständig fertig. Erst wenn deren Aufbau, Oberfläche und Ausstattung abgeschlossen sind, setze ich die Laternen darauf.

Die Bahnsteige stelle ich aus 6mm starkem Sperrholz her. Bevor ich diese beleuchte, verspachtle ich zunächst die Unebenheiten mit Molto Holz-Reparaturspachtel und schleife die Flächen anschließend glatt. Danach streiche ich die Bahnsteige mit einer Mischung aus weißer Acrylfarbe, Anthrazitgrau und „Goya Acrylic Grüne Erde“. Anschließend schleife ich den noch vorhandenen Baudreck mit feinem Schleifpapier ab.

 

Dann beginnt die Auswahl der Laternen.

Laternen


Für den Bahnhof und das Bahnhofsvorfeld verwende ich, die gleichen Laternen wie für den Meeresakrobaten-Park: Laternen des Typs LNH03. All den Kritikern, die anmerkten, dass das doch keine Bahnhofsleuchten seien, empfehle ich einen Blick auf historische Bilder.

Insgesamt benötige ich etwa 33 Stück. Diese sollen wie folgt verteilt werden:

  • Auf dem vierten Bahnsteig: 5 Laternen in der Halle, 4 draußen (in Dreier-Gruppen A, B und C)
  • Auf dem dritten Bahnsteig: 5 Laternen in der Halle, 3 draußen
  • Auf dem zweiten Bahnsteig: 1 Laterne in der Halle, 3 draußen
  • Auf dem ersten Bahnsteig: 6 Laternen in der Halle, 6 draußen (in Dreier-Gruppen H, I, J und K)

Da die Bahnsteige (6 mm Sperrholzplatten) noch etwas uneben waren, habe ich sie mit Molto Holz Reparatur-Spachtel verspachtelt und am Abend mit einer Mischung aus „weißer Acrylfarbe von T€DI“, „schöner Wohnen Vollton-Abtönfarbe Anthrazitgrau“ und „Goya Acrylic Grüne Erde“ gestrichen. Die Farbzusammenstellung scheint mir gar nicht mal so schlecht zu sein. Ich habe auf den Bahnsteigen aber noch viel Dreck drauf, sodass ich sie nach dem Trocknen noch mit feinstem Schmirgelpapier abschleifen muss.

 

Stück für Stück setzte ich die 33 Laternen auf die vorgesehenen Positionen. Bevor ich sie aber aufstelle und festklebe, muss erst geprüft werden, ob sie auch funktionieren. Nach und nach bringe ich auch dort die Laternen zum Leuchten. Defekte oder nicht zuverlässig funktionierende Exemplare sortiere ich aus und ersetze sie. Die Laternen fixiere ich zunächst mit Holzleim. Sobald ihre Position und Funktion feststehen, löte ich die Anschlüsse endgültig an und sichere sie mit Schrumpfschlauch.

Beleuchtung der Bahnhofshalle


Anschließend installiere ich die übrigen Laternen in der Bahnhofshalle. Eine Laterne nach der anderen wird gesetzt, überprüft und dann mit Holzleim fixiert.

Ich verstehe nicht, warum die LEDs manchmal leuchten und manchmal nicht. Es muss mit Kontakten zu tun haben, denn Spannung liegt an. Kurz vor dieser Aufnahme tat die Laterne (grüner Pfeil) noch.

Ich vermute, dass bei einzelnen Laternen die Vorwiderstände zu groß sind. Ich habe jetzt die Laternen (25) und (26) mit „nur“ 680 Ω angeschlossen (andere Widerstände hatte ich nicht zur Hand) und jetzt leuchten sie. Fazit: Es gibt ganz offensichtlich zwei unterschiedliche Arten von „Parklaternen“, manche, die mit 2,2 kΩ arbeiten und manche, die einfach weniger Vorwiderstand wollen.

Damit ist die Beleuchtung des Bahnhofs, der Bahnsteige, der Bahnhofshalle und des Bahnhofsvorfelds vollständig installiert. Die Laternen orientieren sich in ihrer Anordnung am historischen Vorbild des Anhalter Bahnhofs.

Blick über die Gesamtanlage


Ich habe heute mal aufgeräumt im Zimmer, sodass man die Anlage jetzt auch mal ganz fotografieren kann, ohne dass irgendwo Gerümpel im Weg ist.


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