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Der Hochbahn-Bahnhof Möckernstraße

Hochbahn-Haltestelle Möckernstraße


Am nördlichen Ende der Möckernstraße soll östlich des Anhalter Bahnhofs ein Hochbahn-Haltestelle auf einer Arkade entstehen. Die zweigleisige Station soll einen Mittelbahnsteig enthalten, etwa 94 cm lang und 11 cm breit werden, sowie rund 4,5 cm über der Möckernstraße liegen.

Da unterhalb des Bahnhofs die Zufahrtsgleise zur linken Kehrschleife verlaufen, muss der gesamte Bereich als herausnehmbares, haubenförmiges Segment ausgeführt werden. Die obere Abdeckung besteht aus 8 mm starkem Sperrholz. Ihre Unterkante liegt so hoch, dass sie das Lichtraumprofil der darunterliegenden Gleise nicht beeinträchtigt. Die Stabilität des Segments stelle ich mit einem Z-förmigen Profil her. Eine 5 cm hohe und 6 mm starke Leiste ragt vorne nach unten; davor klebe ich eine 15 mm breite und 3 mm starke Leiste, auf der später die Möckernstraße aufliegt. Dadurch wird der gesamte Hochbahn-Haltestelle stabil genug, um ihn als Einheit herausnehmen zu können.

Besonders genau muss ich die Höhen und Übergänge ausrichten: Die Hochbahn-Gleise müssen mit den Gleisen der Hochbahnbrücke fluchten, während die eine Ebene tiefer liegende nördliche Möckernstraße genau an die bereits gebaute südliche Möckernstraße anschließen muss. Gleichzeitig darf das Unterbauprofil an keiner Stelle in das Lichtraumprofil der Kehrschleifenzufahrt ragen.

Vorbereitung des Unterbaus


Bevor ich die Vorderwand der Hochbahn anklebe, säge ich im Trassenbrett die Aussparungen für die Weichenantriebe sowie die Öffnung für den späteren Tunnel in der Arkadenwand aus. Trotz dieser Aussparungen bleibt das L-förmige Unterbauprofil ausreichend steif.

Den Bereich für die spätere Möckernstraße markiere ich zunächst großzügig auf der Hartfaserplatte. Die genaue Form muss erst später in der Sperrholzplatte stimmen. Zum Ermitteln und Einpassen der komplizierten Kontur verwende ich Abfallstücke aus Pappe. Damit kann ich die Form nach und nach anpassen und anschließend auf das endgültige Material übertragen.

Die Verbindung zwischen der Hochbahn-Haltestelleplatte und der Platte für die Möckernstraße erfolgt über die Arkadenmauer. Damit ist die herausnehmbare „Baustelle Möckernstraße“ konstruktiv weitgehend abgeschlossen.

Stützmauern und Arkaden


Als Nächstes baue ich die Stützmauern der Hochbahn-Haltestelle. Dafür verwende ich Faller-Mauerplatten in terrakotta-roter Backsteinoptik, die ich bereits an anderen Stellen der Anlage eingesetzt habe.

Gleise und erste Testfahrten


Bevor ich den Bahnsteig und die Vorderwand des Hochbahnhofs aufklebe, muss ich unbedingt Testfahren machen und sehen, ob der Zug überhaupt am Bahnsteig vorbeikommt. Klappt das, muss ich in die Haltepunkt-Deckplatte Aussparungen für die Weichenantriebe und an der späteren Arkadenwand noch eine Öffnung für den geplanten Tunnel aussägen. Trotz dieser Schwächung ist das z-förmige Winkelprofil des Unterbaus immer noch recht biegesteif.

Die Testfahrt verläuft problemlos: Sowohl die V200 als auch der Kontrollwagen kommen überall durch, sogar an der kritischen Stelle unter dem Meeresakrobaten-Park. Damit ist sichergestellt, dass das Lichtraumprofil auch im Bereich der neuen Möckernstraße eingehalten wird.

Einschottern und herausnehmbare Gleisverbindung


Nachdem die Gleislage passt, schottere ich die geraden Strecken mit einer Schotterhilfe ein. Den Schotter fixiere ich mit HEKI Schotterkleber. Im Bereich der Weichen muss ich allerdings weiterhin von Hand arbeiten.

Weil der Hochbahn-Haltestelle auch später noch herausnehmbar bleiben soll, muss auch die Gleisverbindung zur Hochbahnbrücke lösbar sein. Dafür entferne ich an den Gleisenden einige Schwellen und verbinde die Schienen mit Minitrix-Schienenverbindern. Der Verbinder lässt sich bei Bedarf mit einer Pinzette verschieben, sodass ich den Hochbahn-Haltestelle abnehmen kann, ohne die Gleise dauerhaft zu trennen.

Abschluss des Hochbahn-Haltestelle-Segments


Damit ist der Bereich um Hochbahn-Haltestelle, Hochbahnbrücke und nördliche Möckernstraße als herausnehmbares Segment aufgebaut. Entscheidend ist, dass die Gleise sauber miteinander fluchten, die Straßenanschlüsse passen und weder die Hochbahn noch die darunterliegenden Zufahrts- und Fernbahngleise in ihrem Lichtraumprofil beeinträchtigt werden.


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