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Umbau der Möckernstraße

Möckernstraße und Hochbahn-Haltestelle

Die südliche Möckernstraße


Ich baue den Bereich der Möckernstraße, auf dem später die Häuser stehen, fest in die Anlage ein. Die Straße erhält zum Meeresakrobaten-Park hin einen etwa 4–5 mm breiten Überstand. Auf diesem Überstand kann später der 1 mm starke Gehweg des Parks aufliegen und mit dem Park verbunden werden. Die Möckernstraße weist vom Anhalter Bahnhof in Richtung Hallesches Ufer ein erhebliches Gefälle auf: Auf einer Länge von etwa 700 mm fällt sie um 21 mm. Damit die Straße trotzdem ohne Knicke verläuft und möglichst stabil wird, fertige ich die gesamte Straße einschließlich der Hausfundamente und des östlichen Bereichs des Halleschen Ufers aus einer einzigen Sperrholzplatte.

Eine rechteckige Platte lässt sich wegen des Bahnhofsvorplatzes und der Hochbahnbrücke allerdings nicht einfach auflegen. Deshalb ermittle ich zunächst die genaue Form der benötigten Platte mit meiner bewährten Pappmethode.

Dazu schneide ich ein kleines Stück Pappe zu, das innerhalb der „Baugrube“ liegt. Daran klebe ich etwa 5 cm breite Pappe-Streifen und schiebe diese nacheinander bis an den Rand der Baugrube. So entsteht nach und nach eine genaue Schablone der gesamten Fläche. Die fertige Kontur übertrage ich auf Sperrholz und säge die Grundplatte mit Dekupier- und Laubsäge aus. Auch die vor der Hochbahn-Station verlaufende Möckernstraße ermittle ich auf diese Weise. Auf einen schmalen Straßenstreifen klebe ich rechtwinklig Pappe-Streifen, die die Baugrube überbrücken. Die genaue Ausführung spielt dabei keine Rolle – wichtig ist nur, dass ich damit die Kontur der späteren Sperrholzplatte bestimmen kann.

Der Übergang zum Halleschen Ufer


Das Einpassen der Straße hinter der Bahn erweist sich als besonders schwierig, weil die Möckernstraße am Südende deutlich tiefer liegen muss. Der massive Stützblock unter den Häusern muss deshalb entfernt werden. Beim Sägen stoße ich ständig auf die Spaxschrauben, mit denen ich die Stützen zwischen Hochbahn-Haltestelle und Hochbahn seinerzeit mangels Platz für Schraubzwingen befestigt habe. Ich bohre die Schrauben schließlich heraus und arbeite die Stützen mit Stechbeitel und Raspel herunter. Anschließend klebe ich den Gehweg an die Straße. Beim linken Haus entsteht eine Aussparung für eine Treppe nach unten. Bei der Kneipe sind Stufen nach oben erforderlich, während der Hoteleingang ebenerdig liegen soll.

Die neue Möckernstraßen-Grundplatte


Ich gestalte die Straße mit einem leichten Gefälle von etwa 3 % nach rechts. Dadurch entstehen unterschiedliche Eingangshöhen: Beim Haus mit dem grauen Dach muss man eine Stufe hinunter, das Hotel liegt ebenerdig und zur Kneipe führen ein oder zwei Stufen hinauf.

Auf der Sperrholzplatte säge ich nun die Baugruben für die Häuser aus. Die Gebäude werden anschließend in die Platte „versenkt“, sodass ihre jeweiligen Eingangshöhen stimmen. Das Hotel soll ebenerdig an die Straße anschließen. Beim linken Haus muss die Gebäudekante etwa 3 mm tiefer liegen, während das Eckhaus am Eingang zur Gaststätte entsprechend erhöht wird und dort Stufen benötigt.

Die neue Möckernstraßen-Grundplatte ist inzwischen ausgesägt und passt perfekt. Nur das Hallesche Ufer liegt rechts unter der Hochbahnbrücke noch etwa 4–5 mm tiefer. Mit Streben drücke ich die Platte an dieser Stelle nach unten und verleime sie. Nach dem Trocknen sollte die Konstruktion stabil sein.

Die Häuser und der Park


Durch den Umbau der Möckernstraße verändert sich auch die Situation beim Meeresakrobaten-Park. Ich brauche deshalb eine neue Grundplatte, die exakt in die Aussparung oberhalb der linken Kehrschleife passt. Auch diese Form ermittle ich wieder mit Pappestreifen und übertrage die fertige Kontur anschließend auf 5 mm starkes Sperrholz.

Die Stützmauer unter dem Hotel entferne ich mit Hammer und Stechbeitel und ersetze sie durch schmale Stützstreifen. Unter dem herausnehmbaren Park bleibt zunächst noch ein großes Loch. Da der Park jetzt höher liegt, kann ich dieses schließlich mit einer durchgehenden Grundplatte überdecken.

Eigentlich müsste ich jetzt die Grundplatte für den Park machen, aber ich habe irgendwie Schiss, dass das nicht klappt. Also warte ich noch.

Inzwischen habe ich die Grundplatte unter dem Park aus 5 mm Sperrholz ausgesägt. Die Platte passt perfekt! Da die Straße rechts unter der Fernbahnbrücke noch etwas tiefer ist (etwa 4 bis 5mm) als der Park, habe ich den Straßenrand mit einer Laubsäge eingesägt, den „Absprung“ mittels Platten und Schraubzwingen hergestellt und mit Holzleim verleimt. Wenn man das eine Tag trocknen lässt, müsste es halten.


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