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Der Marktplatz wird zum Behrmann-Platz


Heute Abend, als ich mit meiner Frau meine Anlage betrachtete, kam sie plötzlich auf die Idee, ob wir – wenn wir schon einen Meeresakrobaten-Park auf der Anlage haben – den Marktplatz nicht nach unserem Freund Günther, einem weltweit anerkannten Walforscher, benennen könnten. Diese Idee geht mir fortan dann nicht mehr aus dem Kopf. Ich könnte ein geeignetes Schild beispielsweise am Zugang zur Bahnsteig-Unterführung

Das Namensschild erstelle ich in Photoshop und lasse es bei Drogeriemarkt Müller für 29 Cent ausdrucken. Das Schild selbst gefällt mir, die Befestigung dagegen noch nicht. Deshalb fertige ich die Halterung neu an und versuche, sie mit dem Cuttermesser aus einem Stück 1-mm-Sperrholz auszuschneiden.

Der westliche Bahnsteig

Vorbereitung des westlichen Bahnsteigs


Vorne an den beiden Hochbahn-Gleisen entstand nun auch ein Bahnsteig. Dafür muss ich den vorhandenen Ausschnitt deutlich vergrößern, damit die Treppe zum Bahnsteig hineinpasst. Außerdem muss ich das Gleis testen und anschließend einschottern.

Anschließend klebe ich die Trennwand ein und streiche ihre Stützen grau. Für das Bemalen der kleinen Teile sind Wäscheklammern und andere Klammern hilfreich. Danach setze ich auch die schräge Trennwand ein. Der Pfeiler in der Ecke fehlt zu diesem Zeitpunkt noch.

Ein Wartehäuschen ziehe ich ebenfalls in Betracht. Das gefundene Modell wirkt auf mich allerdings zu ländlich und passt deshalb nicht zum Behrmann-Platz. Auch die Tunnelröhre bei der Hausdurchfahrt muss noch ausgekleidet werden.

Bau der Treppe für den westlichen Bahnsteig


Wie bekannt ist, fahren die Züge, die vom Hoch-Bahnhof Möckernbrücke kommen, in südlicher Richtung über die Kastengitterbrücke, westlich am Marktplatz vorbei und verschwinden dann rechts von der „Burg-Bäckerei“ durchs  „Tunnelhaus“ und verbleiben dann eine Weile im Eck-Regal. Diese Anordnung gefällt mir gut.

Damit die „Preiserlein“ nach dem Einkauf auf dem Marktplatz auch den Bahnsteig auf der Westseite des Bahnhofs erreichen können, plane ich einen direkten Zugang vom Marktplatz zur Hochbahn. Eine offene Treppe unterbricht zusätzlich die ansonsten etwas eintönige Fläche. Vorbilder aus Frankfurt und Berlin zeigen, dass eine solche U-Bahn- oder Hochbahn-Treppe nicht unbedingt überdacht sein muss.

Am Nachmittag säge ich aus einer 8-mm-Sperrholzplatte den vorderen Bahnsteig und die rechteckige Öffnung für die Treppe aus.

Die einzelnen Stufen entstehen, wie beim Niedergang auf der Ostseite, aus 1 mm dicken Sperrholz-Plättchen, die ich übereinanderschichte.

Aus 1-mm-Reststücken versuche ich eine eine neue, 22mm breite und 70 mm lange Treppe für den westlichen Bahnsteig zu machen. Das geht vergleichsweise einfach, ist aber Zeitaufwändig, weil die Klebungen zwischen den einzelnen stufen jeweils mindestens 30 Minuten abtrocknen sollten.

Abends habe den Bahnsteig dann noch mit einer Mischung aus „El Greco dunkelgrau 28340“ und „Artists Acrylic Titanweiß 4100“ gestrichen und ein Reststück des Vollmer-Bahnsteigs Baden-Baden aus der Restekiste draufgestellt.

Irgendwie gefällt mir der gestrichene Bahnsteig nicht, weshalb ich diesen dann auch (wie den Behrmann-Platz) mit meinen selbstgemachten Pflastersteinen beklebt.

 

 

 


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