Der Anhalter Bahnhof in Spur N-2
Erste Planungen
Nach dem Studium verschlug es mich Mitte der Achtzigerjahre beruflich an den Kaiserstuhl. Dort hatte ich erstmals einen kleinen Raum, musste mich wegen der räumlichen Verhältnisse aber dennoch für Spur N entscheiden. Schon beim Gleisplan zeigte sich das erste Problem. Die damals erhältlichen Weichen hatten viel zu große Abzweigwinkel, um das Vorbild auch nur annähernd nachbilden zu können. Also blieb nur Selbstbau. Das erwies sich allerdings als Strafarbeit.
- Ingenieurwerke in und bei Berlin
- Schema des Gleisvorfelds
Schließlich entdeckte ich bei Bercher und Sternlicht in Basel Shinohara-Gleise und Weichen, die meinen Vorstellungen wesentlich näherkamen. Sie waren zwar teuer, aber nach und nach entstand daraus mein Gleisvorfeld.
- Die Shinohara-Gleise sehe einfach toll aus
- Die Shinohara-Gleise sehe einfach toll aus
Anfang der Neunzigerjahre war es schließlich so weit: Auf einer etwa 1 × 0,5 Meter großen Sperrholzplatte lagen drei Hosenträger, fünf Doppelkreuzweichen, sechs einfache Weichen und eine Dreiwegweiche. Noch konnte ich keinen elektrischen Fahrbetrieb durchführen. Aber die Gleisentwicklung gefiel mir außerordentlich gut. Mehr als ein Brett zum Hin- und Herschieben meiner Fahrzeuge war es zunächst allerdings nicht.
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