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Der Neubeginn

Auch die Modellbahn zieht mit um


Im Mai 2010 zogen wir um, und natürlich kam auch die Modellbahn mit. Zum ersten Mal hatte ich in der neuen Wohnung einen eigenen Raum, in dem ich die Anlage dauerhaft aufbauen und an ihr weiterarbeiten konnte. Sie musste nicht mehr zwischen Keller und Wohnzimmer hin- und hergeräumt werden. Allerdings dauerte es noch einige Zeit, bis ich mich wieder der Eisenbahn widmen konnte. Zunächst musste die neue Wohnung eingerichtet werden, außerdem schrieb ich meine Reiseberichte über die Serengeti und Sansibar für meine Homepage.

Schließlich war es soweit: An der Längsseite meines neuen Arbeits-, Schlaf- und Eisenbahnzimmers war genügend Platz für die Anlage. Auch die Beleuchtung konnte ich fest installieren. Nach vielen Jahren im kalten, staubigen Keller hatte die Modellbahn damit endlich einen festen, hellen und warmen Platz gefunden. Der nächste Abschnitt ihres Aufbaus konnte beginnen.

Zunächst allerdings drei Monate ohne Modellbahn


Nach dem Umzug vergingen zunächst weitere drei Monate, ohne dass ich mich um die Modellbahn kümmern konnte. Meine Frau und ich waren vor allem damit beschäftigt, die neue Wohnung einzurichten und die Umgebung zu erkunden. Außerdem schrieb ich ausführlich die Reiseberichte über die Serengeti und Sansibar für meine Homepage. Für die Eisenbahn blieb deshalb zunächst keine Zeit.

Endlich Platz für die Anlage


Dann war es endlich so weit: An der linken Längsseite meines neuen Arbeits-, Schlaf- und Eisenbahnzimmers war genügend Platz, um die Anlage dauerhaft aufzubauen. Oberhalb der Anlage installierte ich Neonleuchten, sodass der Arbeitsplatz jederzeit gut ausgeleuchtet war.

Die neue Stromversorgung


Auch die elektrische Verbindung zur Anlage wollte ich diesmal professioneller und vor allem servicefreundlicher gestalten. Wie schon im Keller verwendete ich eine 25-polige Sub-D-Verbindung, statt die zahlreichen Steuerleitungen fest an die Anlage anzulöten.

Für den Sub-D-Stecker fertigte ich aus einem passenden Aluminiumprofil eine stabile Befestigung. Zunächst versuchte ich, die 25 einzelnen Litzen selbst an den Stecker zu löten. Dabei entstanden jedoch zahlreiche Lötbrücken und kalte Lötstellen.

Die Lösung war schließlich wesentlich einfacher: Ich verwendete fertig konfektionierte RS-232-Kabel, trennte sie auf und konnte die einzelnen Litzen mit deutlich mehr Platz anschließen. Damit war die Verbindung nicht nur einfacher herzustellen, sondern bei späteren Arbeiten an der Anlage auch wesentlich leichter zu lösen und wieder anzuschließen.


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