Freitag, 27. Juni 2025
Fahrt zurück nach Cervo
Von Dolceacqua nach Sanremo
Wir gehen am rechten Ufer der Nervia runter bis zur Ponte Giardini, rüber zum Parkplatz und fahren dann gegen 19:20 Uhr – Kilometerstand 70.581 – gen Cervo.
- Die Nervia hat mehrere Brücken
- Abschied von Dolceaqua
Über Vallecrosia, Bordighera, Termini geht‘s zunächst bis Ospedaletti. „Siehst du den Delfinbrunnen da rechts, da hab ich dir 2018, als du krank in der Ferienwohnung gelegen bist, was zu trinken geholt und die Flaschen dann über einen Kilometer dorthin hochgetragen. 100 Höhenmeter, wie heute in den Hanbury-Gärten.“
Weiter geht’s nach Sanremo. Dort dann … Der unvermeidliche Aurelia-Stau. Es ist, als würde sich jeden Tag zur selben Uhrzeit ganz Westligurien in Sanremo verabreden, um gemeinsam mit maximaler Geduld über die Via Aurelia zu kriechen. – Moment mal, es ist Freitag-Abend, vielleicht fahren ja etliche auch ins Wochenende?
Vorbei geht’s – schon „tausend“ Mal gesehen in den letzten zwanzig Jahren – an der „Primavera“, der Marmorstatue einer jungen Frau, die den Frühling verkörpern soll. Links Mopeds, rechts Busse – die haben eine eigene Spur – und mittendrin wir, im Panda, im Schritttempo. Zum Glück haben wir Klimaanlage – und Zeit.
Um viertel neun (20:15 Uhr) sind wir dann endlich durch und in Höhe der Villa Nobel kann man dann endlich wieder fahren.
Von Sanremo über Bussana Vecchia nach Cervo
Kurz nach Sanremo kommt Susanne plötzlich mit dieser Idee um die Ecke –„Wenn wir schon mal in der Gegend sind, könnten wir doch auch noch nach Bussana Vecchia. Der Ort soll ein wunderschönes Künstlerdorf sein, irgendwo zwischen Ruinenromantik und Boho-Charme. Und überhaupt: Wir waren doch schon mal da – und damals hat es uns unheimlich gut gefallen.“ „Okay, 20 Minuten, warum nicht?“
In Bussana, kurz nachdem man das Flüsschen Armea überquert hat, geht rechts eine Straße runter zum Mercato di Fiori, nach Bussana und – auf einem schwarzen Schild drunter deutlich lesbar nach „A Bussana Vecchia – Villagio intenazionale degli artisti“ Da fahren wir runter. Aber dann: Nach etwa 350 Metern in der Via Frantoi e Canai schickt uns das Navi plötzlich rechts rein – in ein Gässchen, das bestenfalls zwei Meter breit ist. Oben rechts sehen wir von hier aus die Kirche „Santuario del Sacro Cuore di Gesù“. Ja, sehen kann man sie – aber dorthin wär’s wirklich ein „Himmelfahrts-Kommando“! 47 Höhenmeter auf 150 Meter Strecke – das sind knackige 31 % Steigung. Selbst ein berggeübtes „Katzabärle“ muss da passen. Heute früh in Santo Stefano al Mare hat dessen Kupplung bereits bei 22 % beleidigt gestunken. Also drehen wir lieber um, bevor aus dem Vorhaben „Bussana Vecchia“ noch ein „Bussana panda kaputta“ wird.
Nach Cervo sind es jetzt nur noch 33 Kilometer.
Wieder in Cervo
Als wir unser Auto kurz nach halb zehn oben an unserem Privatparkplatz abstellen, hat es immer noch 27 °C (Kilometer 70.646) und der Golfo di Diano, die Bucht bei Diano Marina, leuchtet im Abendrot. Wir gehen in unser Quartier, die Via San Bernardo runter, …
- Es wird Nacht in Ligurien.
- Abendstimmung in Cervo
… über die Piazza al Castello zur Via Cavalieri di Malta …
- Ein langer Tag liegt hinter uns.
- Links vom Torbogen ist unser Quartier.
… und dann hoch in unser Quartier. Duschen und was folgt dann? – Ratet mal: Das übliche Abendritual auf der Terrasse.
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