Die rechte (südliche) Kehrschleife
Die Planung auf Papier bringt keinen Erfolg
Wochenlang zeichnete ich mögliche Gleisverläufe auf Packpapier. Keine Lösung funktionierte unter den vorgegebenen Platz- und Steigungsbedingungen wirklich überzeugend. Schließlich ging ich von der zweidimensionalen Planung weg und begann, die Situation dreidimensional nachzubauen.
- Befestigen der Absturzsicherungen
- Die Wendeschleife im Eckschrank
Der Durchbruch mit Pappe und LEGO
Aus Pappe fertigte ich eigene „R1-Ersatzgleise“ und probierte sie auf einem 80 × 80 cm großen Sperrholzbrett in verschiedenen Höhen aus. Ich schnitt Strecken wieder auseinander, verklebte sie neu und stützte sie mit LEGO-Bausteinen ab.
Nach unzähligen Versuchen war plötzlich der entscheidende Gleisverlauf gefunden: Die rechte Kehrschleife des „Hundeknochens“ war tatsächlich möglich. Nun hieß es, diese Lösung möglichst schnell und stabil in Sperrholz umzusetzen.
Die rechte Kehrschleife wird Realität
Ich übertrug den gefundenen Verlauf auf die endgültigen 8-mm-Sperrholztrassen und versah sie wieder mit den 18 mm breiten Absturzsicherungen aus Flugzeugsperrholz.
- Die Kehrschleife unterm Anhalter Bahnhof
- Die Kehrschleife in der rechten Anlagen-Ecke
An einer Stelle musste ich auf einen Teil des Trassenbretts verzichten, weil sonst die notwendige Durchfahrtshöhe nicht erreichbar gewesen wäre. Die Konstruktion blieb dennoch stabil und erwies sich auch nach stundenlangen Testfahrten als betriebssicher.
- Teilweise ohne Trassenbrett
- Unkonventionelle Lösung
Damit war endlich auch die rechte Seite gelöst. Der Grundaufbau meines rund 8,3 Meter langen „Hundeknochens“ war fertig – ein entscheidender Meilenstein auf einer Reise, die mehr als ein Vierteljahrhundert zuvor begonnen hatte.
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