Der Anhalter Bahnhof in Spur N-16
Trotz allem fehlt noch was
Noch ist längst nicht alles fertig: Schotter, Signale, Preiserlein und vor allem die Landschaft zwischen Bahnhofsvorfeld und Kreuzung fehlen. Trotzdem kann ich bereits Züge auf die Gleise stellen und manchmal sogar fahren lassen. Besonders schön ist es, wenn ich mit Kamera und Stativ vor der Anlage stehe. Für mich fühlt sich das fast wie Urlaub an. Nur fehlt meinen Bildern bisher etwas, das man mit einem Ort verbindet: etwas Unverwechselbares. Also brauche ich neben dem Anhalter Bahnhof noch einen kleinen „Ort“, der genauso eindeutig zu meiner Anlage gehört wie manche Erlebnisse zu meinen Reisen.
Der Meeresakrobaten-Park
Östlich des Gleisvorfelds (roter Pfeil) ist noch ein kleiner freier Platz. Und plötzlich habe ich die Idee: Hier entsteht ein Park – und zwar für meine Frau Susanne und ihre jahrzehntelange Leidenschaft für Delfine.
- Der freie Platz
- Das Gleisvorfeld und der freie Platz dahinter
Aus dieser Idee wird der „Meeresakrobaten-Park“. Es gibt schattige Wege, Bänke für Spaziergänger und verliebte Pärchen, Bäume, ein kleines Toilettenhäuschen – und natürlich eine Delfin-Skulptur. Die Landschaft entsteht aus Sperrholzresten, Fliegengitter und Gipsbinden. Besonders stolz bin ich auf kleine selbstgefertigte Treppen, die schon seit Jahren unbeachtet in einer Schachtel lagen und nun endlich zu etwas kommen.
- Wege, Treppen und Toilettenhäuschen
- Hier entsteht der „Meeresakrobaten-Park“
Für das Denkmal finde ich zunächst keinen passenden Delfin. Schließlich entdecke ich bei einem Juwelier einen kleinen Delfin-Anhänger aus 8-karätigem Gold. Die Öse wird abgefeilt, der Delfin auf eine goldfarbene Kugel geklebt – fertig ist das Denkmal.
- Es grünt so grün
- Das goldene Delfin-Denkmal (links unten)
Damit dürfte der Park wohl das teuerste Quadratmillimeterchen meiner Anlage haben.
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