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Der Anhalter Bahnhof in Spur N-6

Blocksteuerung


Nun sollte auch der Fahrbetrieb automatisiert werden. Die Hauptstrecke wurde in sechs Blockabschnitte unterteilt. Ergänzt um Anfahr- und Bremsbereiche konnte ich mehrere Züge hintereinander auf der Strecke fahren lassen. Die Elektronik wurde auf einem eigenen Brett aufgebaut und über 25-polige Stecker mit der Anlage verbunden. Damit war es möglich, die Elektronik im Keller aufzubauen, anzuschließen und anschließend auf der Anlage zu fahren.

Der Keller zwingt mich zur Winterpause – Ergo: „Häuschen bauen“ in der Wohnung


Irgendwann machte mir allerdings der Keller einen Strich durch die Rechnung. Im Winter war es dort kalt, staubig und schlecht beleuchtet. Dazu wurden meine Augen mit zunehmendem Alter nicht besser. Also bekam die Anlage eine staubdichte Plane und ich verlagerte meine Modellbauaktivitäten in die Wohnung.

Jetzt entstanden Häuser, Straßen und andere Landschaftsteile. Für die geplante Möckernstraße verwendete ich KIBRI-Stadthäuser. Sie entsprechen zwar nicht exakt Berliner Vorbildern, wirken im Hintergrund der Anlage aber überzeugend. Auch die Landschaft konnte ich in der Wohnung vorbereiten. Solche Arbeiten sind zwar weniger spektakulär als der Bau der eigentlichen Gleisanlage, vermitteln meiner Frau immerhin den Eindruck, dass ich tatsächlich „Eisenbahn baue“.

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