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Wie alles begann



Angefangen hat alles Mitte des vorigen Jahrhunderts. Da gab’s zu besonderen Anlässen häufig Bildbände wie „Die Wüste lebt“ oder „Serengeti darf nicht sterben“. Die Bilder darin und die Berichte haben mich derart fasziniert, dass für mich feststand: Das musst Du irgendwann auch mal live erleben und auf Dias festhalten. Dias (engl.: slides) waren seinerzeit das Maß aller Dinge – daher auch der Name der Homepage. Mittels Dias konnte man die große Welt nach Hause bringen und all denen, die sich dafür interessierten schmackhaft machen – garniert mit eigenen Erlebnis-Berichten.

Und dann ging’s los


Als Schulkind führten mich meine „Reisen“ noch in den Wald, wo ich Eichhörnchen und Hasen „studierte“ oder auch an den dörflichen Bach, wo es Eidechsen, Enten und Bisamratten gab.

Als Student ging es dann schon mal weiter weg, nach Südtirol oder Norwegen, nach Barcelona, Wien oder auch London. Immer dabei die Kamera, immer dabei ein einfacher Notizkalender und immer dabei eine Prise Wissensdurst. Auf diese Weise sind im Lauf der Zeit etwa 40.000 Dias (seit 2006 auch über 150.000 Digital-Fotos) und etliche Reisetagebücher entstanden.

Meine Reiseberichte und Dias stellte ich zunächst Freunden und Bekannten vor, später dann in der Volkshochschule und besonders gerne in Seniorenheimen. „Sie haben mir meine Jugend zurückgebracht“, meinte einmal ein älterer Herr anlässlich eines Diavortrags über Barcelona und die Sagrada Familia, „Dorthin haben Gerda und ich seinerzeit unsere Hochzeitsreise gemacht“.

Dank Internet kann man heute noch viel mehr Menschen erreichen. Die Intention hinter allem ist aber damals wie heute die gleiche: Träume wecken und in Erinnerungen schwelgen! Und nun viel Spaß beim Betrachten der Fotos, beim Lesen der Berichte oder beim Werden meiner Modellbahn.



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