Donnerstag, 26. Juni 2025
Von Sanremo nach Imperia
Nach vier Stunden Delfin- und Schildkröten-Gucken legt die Corsara wieder in Sanremo an. Einige Passagiere steigen aus, wir aber müssen noch sitzen bleiben. Schließlich geht’s jetzt wieder die ganze Küste entlang zurück nach Imperia.
Alles wieder wie gehabt: Wieder vorbei am Faro di Capo dell’Arma bei Bussana …
- Hafenmauer in Sanremo
- Faro di Capo dell’Arma bei Bussana
… wieder vorbei an der Chiesa del Sacro Cuore di Gesù, deren vergoldeter Jesus im Spätnachmittagslicht glitzert wie ein Leuchtreklame-Engel.
- Chiesa del Sacro Cuore di Gesù
- Susanne auf der Corsara
Dann endlich: Imperia. Die Silhouette kennen wir inzwischen im Schlaf. Vom Meer aus wirkt Imperia wie ein kleines Modellstädtchen, das jemand auf eine Halbinsel gesetzt hat – fast schon zu schön, um echt zu sein. Und dann das beruhigende Gefühl, im Hafen anzukommen – es ist fast schon wie nach Hause kommen – wenn der weiße Leuchtturm auftaucht.
- Weißer Leuchtturm in Imperia
- Wagemutiger Sprung ins Wasser
Im Hafenbecken dann noch ein bisschen Action: Ein paar Jugendliche, vermutlich auf der Suche nach Adrenalin oder Aufmerksamkeit (wahrscheinlich beides), springen waghalsig von der Mole. Daneben: johlende Freunde und kichernde Mädchen. Ob’s wirkt? Wer weiß? Aber der Sprung sitzt.
Um 17:35 Uhr sind wir wieder in Imperia. Es war ein wunderschöner Tag. 34 °C. Und – wir haben Delfine gesehen. Das kann die Whale-Watching-Tour am Samstag nicht mehr toppen. Wir bitten Frederica daher, dass sie uns aus der Reservierungsliste für Samstag streicht.
Nach Sonne und Meer: Durstlöscher und Muntermacher
34 °C, pralle Sonne und sechs Stunden auf dem Meer – klar, dass wir nach der Rückkehr erst mal was Kaltes brauchen. Das Wasser im Panda hat vermutlich längst Tee-Temperatur erreicht, also geht’s wieder in die Bar „La Peppina“, unserem bewährten Zufluchtsort mit Schatten, Getränken und Menschenbeobachtung.
Am Nebentisch sitzen vier Jungs – vielleicht Anfang zwanzig, leicht sonnenverbrannt, gut gelaunt und offensichtlich nicht beim ersten Bier des Tages. Die Stimmung ist ausgelassen bis albern. Einer posiert, der andere zieht Grimassen, der dritte macht Selfies im Akkord und der vierte bestellt neues Bier.
- Erfrischendes Nass für die Kehle
- Gut gelaunte Urlauber
Kurzer Blickkontakt, ich quatsch sie an, Grinsen, Daumen hoch – und schwupps, sind wir Teil der Show. Wir machen ein paar Faxen mit und eh wir uns versehen, sind wir mit drauf auf einem ihrer Gruppenfotos. Ob wir jetzt in irgendeinem Insta-Post mit dem Hashtag #ImperiaLegends landen? Wer weiß. Ach ne, geht mit der Spiegelreflex ja gar nicht. Aber das Bild – das kommt jetzt ins Internet. Und ehrlich gesagt: Der Moment war’s einfach wert.
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