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Hackbällchen-Tajine mit Garam-Masala



Meine Reise „Auf 80 Tellern um die Welt“ geht weiter.

Obwohl ich das traditionelle nordafrikanische Schmorgefäß aus Ton oder Keramik, nach dem das Gericht benannt ist, gar nicht habe, habe ich mich dennoch vom „Arabischen Tagine (طاجين‎ / ṭāǧīn)“ inspirieren lassen. Und was für einen Moslem gar nicht geht, ich habe gemischtes Hackfleisch (also mit Schwein!) verwendet. Aber man muss ja als Kochender in Deutschland nicht päpstlicher sein als der Papst.

Das Schöne an der Tagine ist ja, dass sie eigentlich gar kein einzelnes Rezept ist, sondern ein Prinzip: langsam geschmortes Fleisch oder Gemüse, aromatisiert mit Gewürzen, Kräutern und oft auch etwas Süßem. Ein bisschen wie ein kulinarischer Spaziergang über den Basar von Marrakesch: Überall duftet es nach Kreuzkümmel, Koriander und Zimt.

Da ich also keine echte Tagine besitze, habe ich mein Gericht in einem großen Kochtopf gemacht– funktioniert wunderbar. Wichtig ist ohnehin weniger das Gefäß als die Geduld. Das langsame Schmoren lässt die Aromen miteinander verschmelzen, das Fleisch wird butterzart, und die Sauce bekommt diese typische, satte Tiefe.


Zutaten


  • 4 Karotten
  • 1 Zucchini

 

  • Eine kleine Zwiebel (gewürfelt)
  • 3 – 4 Knoblauchzehen (in feien Scheibchen geschnitten)
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Tomatenmark

Zubereitung:


Die Karotten und die Zucchini werden in etwa 4 Zentimeter lange und 5 x 5 Millimeter breite Stifte geschnitten.

Die Zwiebel wird klein gehackt, die Knoblauchzehen in feine Scheibchen geschnitten und dann zusammen mit dem Senf und dem Tomatenmarkt mit dem Hackfleisch vermengt.