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Dienstag, 1. Juli 2025



Fahrt über Österreich nach Hause


Was soll jetzt noch kommen? Bis Dornbirn machen wir nur noch Kilometer. 133 in 1:30 h. Während wir so dahinrollen, hören wir Radio FM1.

Um 15:00 Uhr überqueren wir die Schweiz-österreichische Grenze bei Au und tanken in Lustenau beim Kilometerstand 71.487 ein letztes Mal. Bis nach Hause sind es jetzt nur noch 177 Kilometer oder geschätzt zwei Stunden. Wir sind also, wenn alles gut geht, weit vor der Tagesschau zu Hause und vielleicht sogar noch vor Bommes. Ziel war, zumindest zu Hause zu sein, bevor es dunkel wird. Das schaffen wir locker!

Eis-Essen in Dornbirn


Wir könnten in Dornbirn also noch einen Cappuccino trinken oder ein Eis essen. In meinem alten Falk-Navi finde ich bei „Reiseführer“, „Um den Standort“, „Essen und Trinken“ das Eiscafé „Dolce Vita“, siebeneinhalb Kilometer von hier. Das nehmen wir. Doch leider ist die Brückengasse dorthin wegen Bauarbeiten gesperrt. So fahren wir eben über die Lustenauer Straße, die Stadtstraße und die Klostergasse. In der Riedgasse ist noch ein Parkplatz frei. Ich habe in der Münztasche meiner Jeans gerad noch 1,60 € Kleingeld, das reicht für 1 Stunde 10.

Danach suchen wir das Eiscafé. Leider gibt es das „Dolce Vita“ nicht mehr – dafür aber an gleicher Stelle das Eiscafé Leo. Wir trinken zwei Cappuccini für 7,40 € und essen, Eis ich einen Früchtebecher zu 8,50 € und Susanne einen Haselnussbecher zu 8,70 €. Total 25,60 €

Weil ich unbedingt ein Bild brauche, die Tische des Cafés als Auflageort für meine Kamera (ich könnte ja Selbstauslöser-Bilder machen) nichts taugen, spreche ich eine junge Frau an, ich kenn‘ da nichts. „Kennen Sie sich mit Spiegelreflexkameras aus?“ Sie guckt mich an, als wenn ich aus eine anderen Epoche kommen würde. „Aber mit Handy?“ und schon hab‘ ich ihr Susannes Smartphone in die Hand gedrückt. Und siehe, es geht doch. Artig – alte Schule – bedank‘ ich mich.

Das letzte Stück von Dornbirn nach Hause


Dornbirn steht, was Hitze anbelangt, den Temperaturen in Italien in nichts nach. 37,5 °C zeigt das Thermometer, als wir um 16:09 Uhr zum letzten Mal in unseren Panda einsteigen.

Die A 96 ist leer und wir kommen zügig und ohne Zwischenfälle voran. Am Kreuz Memmingen jedoch ist die Straße nass. Hat es hier etwa geregnet? 23 °C Celsius.

Um zehn nach sechs sind wir an der B17-Ausfahrt Königsbrunn Süd, von der ab es nur noch 15 Kilometer sind bis Mering. Beim Aldi werden wir 15 leeren Bierdosen und 24 Wasserflaschen los. Immerhin 9,75 € Pfand und um dreiviertel sieben sind wir zu Hause.

Resümee


Unsere einwöchige Reise nach Ligurien war ein Traum – ein perfektes Puzzle aus Abenteuer, Entspannung und unvergesslichen Momenten.

  • Wir hatten acht Tage Sommer pur.
  • Susanne und ich harmonierten wie selten und haben jede Herausforderung mit Leichtigkeit gemeistert. Das absolute Highlight unseres Urlaubs aber war unsere Unterkunft. Jeden Morgen saß Susanne bereits um kurz nach 5 Uhr draußen auf der Terrasse und hat die Atmosphäre genossen.
  • Eine aufregende Whale-Watching-Tour ließ uns Delfine hautnah erleben, während die Fahrten ins stille Hinterland uns die Seele Liguriens offenbarten.
  • Unser Treffen mit Silvia war ein herzliches Highlight.
  • Trotz einer chaotischen Fahrt durch Mailand behielten wir stets den Überblick. Der Spaziergang in Lecco und die grandiose Fahrt über den San-Bernardino-Pass rundeten die Reise perfekt ab.
  • Bei aller Lobhudelei darf man eines nicht vergessen: Unser „Katzabärle“, das beste Reisefahrzeug überhaupt – zuverlässig, charmant und immer bereit für neue Abenteuer.

Kurz gesagt: Diese Reise war einfach unvergesslich, voller Freude, Harmonie und wunderbarer Entdeckungen!  

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