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Von der Blauen Höhle bis nach Skopelos

Votsi Chimney Cave


Gegen halb zwei legen wir in Patitiri ab und fahren zunächst etwa einen Kilometer nordöstlich zu einem Felsvorsprung mit einer kleinen Höhle darunter. Im Prospekt der AG „Nikolas“ wird sie „Blue Cave“ genannt, auf manchen Karten hingegen heißt sie „Votsi Chimney Cave“.

Für uns spielt die Bezeichnung letztlich keine Rolle, da wir ohnehin nur – wie angekündigt – „some minutes for snapshots“ dort verweilen.

Kurs auf Skopelos


Anschließend nehmen wir Kurs auf Skopelos-Stadt. Auf Höhe des Kaps Kiouros am nordöstlichen Zipfel von Skopelos sehen wir plötzlich eine große Zahl von Seevögeln knapp über der Wasseroberfläche.

 

Das könnte ein Hinweis auf Delfine sein, denn Seevögel sammeln sich häufig dort, wo Delfine jagen und Fisch in Bewegung bringen. Vielleicht erleben wir sie heute also doch noch?

Nach der „Mamma-Mia-Tour“ am Samstag kommen wir heute – nur zwei Tage später – gegen halb drei erneut nach Skopelos. Typisch sind die weißen Häuser, die sich amphitheaterartig am Hang hinaufziehen, darüber der dicht bewaldete, steil ansteigende Hügel.

Skopelos


Und wie schon am Samstag zieht es Susanne wieder hinauf ins Restaurant Vrachos, 110 Stufen über der Stadt. Von hier oben hat man einfach einen fantastischen Blick über den Hafen. Beide sind wir uns einig, dass Skopelos deutlich mehr hat als Patitiri – wärmer, wobei hier ausdrücklich nicht die Temperatur gemeint ist.

Zur Mittagszeit wirkt die Stadt aufgrund der Hitze wie ausgestorben. Kein Mensch ist unterwegs. Wir sitzen im Schatten, genießen die Ruhe, einen Cappuccino und vor allem diesen weiten Blick hinunter auf den Hafen. Es ist ein Ort, an dem man problemlos stundenlang bleiben könnte – wären da nicht die uns einschränkenden zwei Stunden, die viel zu schnell vergehen.

 

Auf dem Weg runter zum Hafen rennen uns ein paar Kinder nach. „Hello Touri! What’s your name, Touri?“ Wir gehen zunächst weiter, ohne zu reagieren. Doch hinter einer Hausecke bleibe ich kurz stehen, drehe mich um, stecke frech den Kopf hervor und rufe: „Kuckuck!“ Das Gelächter und der Spaß bei den Kindern sind riesig. Das sind dann genau diese kleinen Begegnungen, die oft länger im Gedächtnis bleiben als die großen Sehenswürdigkeiten.

Weiter unten kommen wir dann an dem auch hier obligatorische Touristen-Kitsch-Sortiment vorbei: Leder-Sandalen, Töpferwaren, Zeitungsständer (der deutsche Tourist braucht ja seine BILD) und natürlich der unvermeidlichen Eiscreme. Das muss jetzt einfach sein: Zwei Kugeln von dem Grünen, pa-ra-ka-LO!

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„Zöllner“
„Rüdiger“
„Susanne“
„Teodoros“
„Kind“
„Mutter“
„Kristina“
„Fotografen“
„ABBA“
„Weiterfahrt“
„Taxi“
„andere“
„Sakis“
„Ivan“
„ Viktoria“
„Tochter von Sakis“
„Mietwagenanbieter“
„NAVI“
„Die fahren umsonst“
„kleines Männchen im Ohr“


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