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Dienstag, 16.8.2016

Dolphin Safari


Es hat Spaß gemacht mit Ellie zu sitzen und zu ratschen und die Zeit verflog rasend schnell. Inzwischen ist es auch schon halb fünf, sodass ich mich leider verabschieden und zum zum Büro von Dolphin Safari rüber muss. Da gerade zwei junge Frauen vorbeikommen, nutze ich gleich die Gelegenheit, von mir vorm Büro ein Erinnerungsfoto machen zu lassen.

Im selben Moment kommt auch schon eine Angestellte von Dolphin Safari raus und fragt, ob es mir sehr viel ausmachen würde, wenn wir etwas früher fahren. Alle Gäste seinen schon da. Natürlich macht mir das nichts aus! Kommt mir sogar mächtig entgegen, denn schließlich habe ich heute Abend wieder einen langen Weg vor mir, zurück nach Jerez de la Frontera.

Direkt neben dem Sunborn Yacht Hotel, das von der Promenade aus wie ein Kreuzfahrt-Schiff aussieht und vielleicht sogar eines ist oder war, liegt die Goldfin, das 12 Meter lange Delfin-Beobachtungsboot von Dolfin Safari und ich brauch euch nicht zweimal zu sagen, auf welchem Boot ich mich wohl eher zu Haus und wohler fühle.

Die Goldfin ist ein Schiff, auf dem 25 Passagiere Platz finden und das speziell für die Delfin-Beobachtung gebaut wurde und selbstredend allen UK-Seeschiffahrtsnormen entspricht. Selbst Schwimmwesten für Erwachsene und Kinder, eine Rettungsinsel, Radar und AIS-Transponder sind an Bord.

Independence of the Seas – eines der größten Passagierschiffe der Welt


Linker Hand liegt das Sunborn-Yacht-Hotel, rechter Hand die Landebahn des Flughafens Richtung. So starten wir unsere Tour aus der geschützten Bucht heraus Richtung Westen. Als wir aufs Meer kommen, bleibt mir fast der Atem stehen. Linker Hand, an der letzten Anlegestelle, schauen wir von unten auf den Bug eines riesigen Kreuzfahrtschiffes. Ein derartig gewaltiges Schiff habe ich noch nie gesehen. Das geht ja auch kaum. Mit einer Länge von 339 m, einer Breite von 56 m, dazu 18 Decks, von denen 15 für die Passagiere sind, ist die  Independence of the Seas eines der größten Passagierschiffe der Welt. 1360 Mann Besatzung kümmern sich um bis zu 3634 Passagiere. Das Schiff gehört der Royal Caribean Cruises Ltd. und fährt unter der Flagge der Bahamas.

Schön, aber gefährdet – Gemeine Delfine vor Gibraltar


Bereits 20 Minuten nach unseren Abfahrt, sehen wir Delfine: Gemeine Delfine, die an ihren „gelben“ Flanken sehr leicht zu erkennen sind. Gemeine Tümmler, die kleinsten Delfine in der Straße von Gibraltar können bis zu 30 Jahre alt werden. Die mediterrane Subpopulation ist laut Roter Liste der IUCN jedoch als „EN“ = endangered, also stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Das macht schon beklommen.

Wenn ich mir so die Karte ansehe, habe ich den Eindruck, dass die 7,5 km breite und 8,5 km ins Landesinnere ragende Bucht zwischen Algeciras und Gibraltar irgendwie ein von Wind und Wellen wohl geschützterer Meeresbereich ist, sodass Delfinbeobachtungen und Ausfahrten hioer deutlich wahrscheinlicher sind als drüben in Tarifa. Natürlich kann ich mich auch irren. Nach nur einer Stunde sind wir wieder zurück.

Good Bye, Gibraltar


Gibraltar war klasse! Nochmal rüber über die wahnsinnige Landebahn und dann den Fußweg rechts weg nach Spanien. Kurze Zeit später bin ich auch schon am Parkplatz. 14,50 € hat es gekostet für 10 Stunden Parken. Das war es wert. Keine zwei Stunden später bin ich in Hotel in Jerez de la Frontera. Das trifft sich gut, denn morgen muss ich extrem früh raus. Ich darf die Orca-Tour morgen um 9:00 Uhr ab Tarifa auf keinen Fall versäumen.

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