2025-AHBF-Adventskalender-06
Zwar bin ich Modellbauer und dazu auch noch diplomierter (Werkstoff)-Ingenieur, aber Elektronik ist ein Kapitel für sich.
Die Beleuchtung der Fernbahnbrücke
Daher stellt die Beleuchtung der Fernbahnbrücke für mich eine größere Herausforderung dar. Laut der Zeichnung im Buch „Anhalter Bahnhof“ stehen seitlich der Gleise nämlich niedrige Laternen auf Steinsockeln – im Modell müssten sie 17 bis 19 mm hoch sein. So etwas gibt es im ganzen Zubehörhandel nicht. Also wähle ich Spur-Z-Lampen von Viessmann. Mit über 11 € pro Stück kommen allein auf der Brücke schon 133 € für Beleuchtung zusammen. Bei aller Liebe – das ist heftig. Doch selbst diese „Millionärs-Laternen“ sind noch zu hoch. Um halbwegs ans Original zu kommen, muss ich sie tief in den Steinsockeln versenken. Pfusch, sagt mein Gewissen – und recht hat es.
Trotz aller Bedenken und Zweifel habe ich dann doch 150 € investiert. Aber bereits fünf der zwölf Lampen wurden bei den ersten Einbau – und Verkabelungs-Versuchen geschrottet. 60 € futsch. Die Anschlussdrähte der Dinger sind aber auch so empfindlich, die darf man kaum anschauen. Und dann auch noch Murphys Elektronik-Law: „Tausendmal probiert, tausendmal gecheckt – Vorwiderstand vergessen, Lampe verreckt!“
So geht das nicht weiter. Was LED betrifft, muss ich wohl noch richtig was lernen.

Am 6. Dezember 2025 um 12:32 Uhr
Welch‘ Ärgernis und doch gelungen…
Dem Ingenieur ist nichts zu „schwör“, sagte meine Großmutter schon!😊
Vielleicht ist im Weihnachtstürchen (24.) ja das Spendenkonto mit angegeben.
Es macht einfach Spaß, die Erfahrungen zu lesen!!:)
Am 6. Dezember 2025 um 17:15 Uhr
Danke Jochen,
aber Spenden brauch i ned.
Mei Oma hod nämlich au was g’sagt ond zwar:
„Was dir ned leischda kosch, des brauchsch au ned.“
Do han I mi emmer dro g’halda.