Homepage / Suche / Gästebuch / Impressum

MOSKAU – TOMILINO – ST. – PETERSBURG

Adam-Brunnen sowie Denkmal Peters des Großen


Nachdem wir etwas getrunken (und für wenig Geld sogar noch etwas gegessen) haben, geht’s gestärkt auf der Haupt-Allee in den Ostteil des Unteren Gartens. Nach etwa 200 bis 250 Metern stoßen wir auf das Pendant zum Eva-Brunnen, auf den Adam-Brunnen …

… und nach weiteren 200 bis 250 Metern an der Wegekreuzung, an der es links runter zum Monplaisir-Schlösschen geht, auf ein etwa vier Meter hohes Denkmal Peters des Großen, das auf einem ebenso hohen Podest positioniert ist. Hier versuchen Menschen, Münzen auf den Sockel zu werfen, auf dem Peter I. steht. Bleibt die Münze dort liegen, soll das Glück bringen. Viel mehr „Glück“ scheint mir aber der Mann zu haben, der die auf den Boden gefallenen Münzen (offiziell?) einsammelt – getreu dem Spruch: „Lass die dort werfen, ich sammle hier.“

Spaßbrunnen


In unmittelbarer Nähe, im Monplaisir-Garten, gibt es dann sogenannte Spaßbrunnen. Peter der Große scheint nämlich nicht nur ein Staatsmann, sondern auch ein rechter Scherzkeks gewesen zu sein, immerhin soll er diese „Attraktion“ – die 2001 erneuert wurde – bereits 1721 angeregt haben.

Wenn Tulpen plötzlich spritzen, wenn man sich ihnen zu sehr nähert, das kann ja noch angehen, aber was ich hundsgemein finde, ist die weiße Bank (rechts im Bild), die plötzlich losspritzt, wenn man sich auf sie setzt, das finde ich dann nicht mehr so witzig. Den Kindern (auch unseren beiden erwachsenen Kindern) scheint es aber ´nen Riesenspaß zu machen.

Die römischen Fontänen


An den römischen Fontänen und der Schachbrett-Fontäne vorbei geht es rechts hoch Richtung Großem Palast. Was dabei richtig blöd ist, ist die Tatsache, dass hier alle Wege mit Split gestreut sind. Ich weiß nicht, wie oft ich heute schon die Trekking-Sandalen ausziehen und Steinchen ausschütteln musste.

Aber nichstdestotrotz: Von hier oben hat mein einen wunderbaren Blick auf die Große Orangerie.

In der Mitte des Orangerie-Gartens sieht man erneut einen Brunnen, bei dem ein Muskelprotz einem Tier den Rachen aufreißt. Mit Maul-Aufreißen hatte es Peter I. wohl, drüben in der Großen Kaskade war es Samson, der einem Löwen das Maul aufriss, hier ist es Triton, ein griechischer Meeresgott, der dasselbe Spielchen mit einem Seeungeheuer treibt.

Großer Palast


Der Weg hoch führt genau auf die Terrasse vorm Großen Palast, dem zentralen Gebäude der Zarenresidenz in Peterhof. Vor dessen  Toren stehen die Menschen zu Hunderten an. Das ist nichts für mich. Erstens mag ich Anstehen nicht und zweitens kann ich mir den Eintritt von rund 11 € ohnehin sparen, da im Großen Palast – ihr ahnt es schon – Fotografieren und Filmen verboten ist.  Da gehen wir einfach dran vorbei.

Palastkirche


Am Ost-Ende  des Großen Palastes befindet sich die restaurierte und 2011 wieder feierlich eröffnete Palast-Kirche.

Blick über die Kaskaden und den Meereskanal


Von der Terrasse vorm Großen Palast hat man einen fantastischen Blick auf das Becken mit der Samson-Fontäne und den über 500 Meter langen Meereskanal, der kerzengerade bis zum Finnischen Meerbusen führt und den Unteren Garten in West- und Ost-Hälfte teilt.

Durch Menschenmassen hindurch suche ich auf der westlichen Treppe meinen Weg nach unten, wobei ich stets neue Perspektiven suche, um diese grandiose Anlage darzustellen, denn beschreiben kann man dieses Ensemble nicht, da müssen die Bilder einfach für sich selbst sprechen. Das Ganze ist einfach nur unglaublich.

Mops-jagt-Enten-Brunnen


Wenn man die Treppe unten ist, läuft man direkt auf ein weißes Gebäude zu, das zu den Voronikhinsky-Kolonnaden gehört. Sie schließen die am niedrigsten gelegene Ebene vor dem Großen Palast auf der Nordseite ab und markieren den Beginn des Meereskanals.

Geht man (vom Großen Palast aus gesehen) hinter das Gebäude, erblickt man eine nette „Spielerei“, die angesichts des Prunks an der Großen Kaskade gerne übersehen wird. Alena hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Es ist ein kleiner Brunnen, vielleicht sechs Meter im Durchmesser, in dem ein Mops (durch Wasser angetrieben?) einen Erpel und drei Enten jagt.

Die Delfine der Samson-Fontäne


Aber zurück zur Kunst. An der Samson-Fontäne sollen acht Delfine sein. Jetzt hab ich sie endlich, exklusiv für meine Frau, die auf ihrer Homepage Meeresakrobaten über alles berichtet, was mit Delfinen zu tun hat. Ob sie von diesem „Delfin-Brunnen“ gewusst hat?


< zurück weiter >
Moskau, Tomilino und St. Petersburg – INHALTSVERZEICHNIS
HAUPTGRUPPE BERICHTE