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Es werde Licht


Wie schon bei der Beleuchtung von Meeresakrobaten-Park und Fernbahnbrücke beschrieben, ist eine Beleuchtung der Anlage mit Lampen aus deutscher Produktion (für mich) nicht finanzierbar. Bereits damals habe ich auf Lampen aus Fernost zurückgegriffen.

Die Auswahl ist (für meine Verhältnisse) mehr als ausreichend: Es gibt verschnörkelte Straßenlampen, Bahnsteiglampen, Parklaternen (für meine Verhältnisse allerdings zu groß), „normale Straßenlampen“, Parklaternen in Spur Z (für mich ideal) und einige andere mehr und das zu einem Preis, bei dem die Laternen aus deutscher Produktion einfach nicht mithalten können. Einen kleinen Nachteil allerdings gibt es (den Nachteil sehe ich auch bei den deutschen Laternen): Mit den beigelegten Vorwiderständen sind sämtliche Laternen (nach meinem Dafürhalten) viel zu hell. Also habe ich getestet, was mir wohl eher gefällt. Dazu habe ich die Lämpchen an einen alten Arnold Trafo angeschlossen und von den beigefügten Vorwiderständen zunächst einen angelötet, dann (in  Reihe) zwei, drei, vier usw. Erst als ich bei einer LYM36-Laterne 5 der beigelegten 470 Ω-Widerstände in Reihe vorgeschaltet und den Trafo auf 6,3 Volt eingestellt hatte, war ich mit dem Ergebnis zufrieden.

Folglich wird in Zukunft ein Vorwiderstand von 2,2 kΩ bei einer Betriebsspannung von 6,3V die Paarung sein, an der ich mich orientiere.

Beleuchtung der Landwehrkanal-Fußwege mit doppelflammigen Leuchten


Für die Beleuchtung der Fußwege am Landwehrkanal habe ich doppelflammige Leuchten des Typs LYM17 Neu 10 Stk. LED Parklaternen vorgesehen. Sie sind heute gekommen. Ich hab die beigelegten Widerstände erst gar nicht angesehen und gleich 2,2 kΩ-Vorwiderstände benutzt und siehe da, das Ergebnis ist klasse.

Ergänzung der Beleuchtung des Meeresakrobaten-Parks


Ich habe heute im Meeresakrobaten-Park weitere Lampen platziert und die Möckernstraße angestrichen. Da Susanne meinte, das goldene Delfin-Denkmal würde zu sehr glänzen, habe ich den originalgoldenen Delfin auch noch etwas mattiert.

Lampen am S-Bahnhof


Zur Beleuchtung des S-Bahnsteigs verwende ich die doppelflammigen, 45 mm hohe Parklaternen von Evemodel. Sie sind noch etwas zierlicher als die am Landwehrkanal. Ich finde, die etwas kleineren Laternen machen sich auf dem S-Bahnsteig ganz hinten auf der Anlage recht gut. Was ich in meiner Schusseligkeit allerdings vergessen habe, ist die Tatsache, dass ich den Bahnsteig ja auch unterhalb der Überdachung beleuchten muss.

Die Stromzufuhr kommt direkt vom zentralen  blauen Verteilerbalken ganz rechts in der Anlage. Am S-Bahnhof kommt ein rotes und ein schwarzes Kabel an. Rot ist die Anode, schwarz die Kathode. Die auf der Kathodenseite (schwarz) mit 1,9 kΩ abgesicherte Zwillingslitze wird mit dem roten Stecker in die rote Buchse (oben) und mit dem weißen Stecker in die weiße Buchse (unten) eingesteckt. Dann funktioniert alles.

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Und da kam mir der Zufall zu Hilfe. Als ich kurz vor Weihnachten beim TEDI herumschlenderte, sah ich dort selbstklebendes LED-Streifen für (ich weiß es nicht mehr ganz genau) 2 oder 3 €. Von diesem LED-Streifen schneide ich ein Stück mit 8 LEDS ab (das sind etwa 25 cm). Die müssten von der Länge her gerade so unter zwei Dächer Vollmer-Bahnsteigs 47504 Baden Baden passen. Diesen LED-Streifen klebe ich auf eine 1 mm x 10 mm Buchenleiste, die ich später von der Stirnseite her unter die bereits befestigte Bahnsteig-Überdachung einfädeln will. Damit die Holzleiste unter der Überdachung nicht so auffällt, streiche ich diese mit Goya Acrylic Grüne Erde an.

Ich konnte natürlich nicht warten und habe den Streifen gleich eingeklebt. Dazu musste ich unterm Dach einiges rausbrechen, was man im Betrieb dann aber doch nicht mehr sieht. Natürlich wäre es besser gewesen, wenn ich die Beleuchtung erst unters Dach und das Dach dann erst später auf den Bahnsteig geklebt hätte, aber dass ich den Bahnsteig beleuchten möchte, wusste ich seinerzeit, als ich das Dach anklebte, noch nicht.

Trotzdem: Alles funktioniert bestens, wobei ich aber bemerken muss, dass ich, um ein für mich angenehmes Licht zu erhalten 16 kΩ vorschalten musste. Die Anschlusskabel klebe ich an zwei der Posten des Daches und streiche sie grün an. So fallen sie kaum mehr auf.

Beleuchtung des Bahnhofs und des Bahnhofsvorfelds


Für die Beleuchtung des Bahnhofsgebäudes und des Bahnhofsvorfeld habe ich 32 Laternen des Typs LNH03 vorgesehen.

  • auf der von vorne gesehen vierten Plattform (Bahnsteig 1): 5 Laternen in der Halle und 4 draußen
  • auf der dritten Plattform (Bahnsteig 2 und 3): 5 Laternen in der Halle, 3 draußen
  • auf der zweiten Plattform (Bahnsteig 4 und 5): 1 Laterne in der Halle, 3 draußen
  • auf der ersten Plattform (Bahnsteig 6): 5 Laternen in der Halle, 6

In der Bedienungsanleitung der chinesischen Laternen steht zwar, dass man diese ohne Vorwiderstand direkt an 12 V Gleichspannung anschließen kann, das glaube ich aber nicht. Ich schalte also, wie gewohnt, bei 6,3 Volt Gleichspannung jeweils einen 2,2 kΩ-Widerstand vor, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Wichtiger Hinweis: Bei den Lampen, deren Kabel nicht schwarz und weiß, sondern schwarz und gelb sind, ist schwarz die Anode (also ans rote Kabel!) und gelb die Kathode. 

Bevor ich die Laternen allerdings installiere, müssen aber erst mal die Bahnsteige gestrichen und verspachtelt werden. Bisher sind sie mir nämlich zu dunkel. Am Abend streiche ich sie dann mit einer Mischung aus „weißer Acrylfarbe (TEDI)“, „schöner Wohnen Vollton-Abtönfarbe Anthrazitgrau“ und „Goya Acrylic Grüne Erde“. Die Farbzusammenstellung macht mir einen guten Eindruck, allerdings ist auf den Bahnsteigen noch zu viel „Baudreck“ drauf, sodass ich das noch mit feinem Schmirgelpapier (800er?) abschleifen muss.

Während die 3 Laternen auf Bahnsteig 2 problemlos zu installieren waren, kommt nun ein Umstand zu Tragen, an den ich – ich hatte ja nie geplant, die Bahnsteige zu beleuchten – nie gedacht hatte. Der hinterste Bahnsteig ist nämlich etwa 39 cm von der vorderen Anlagenkante entfernt. Dort kann ich von oben zwar Löcher bohren und die Drähtchen der Laternen nach unten führen, aber wie soll ich die Drähtchen mit einer Stromquelle verbinden, wenn man an die Drähtchen nicht hin kommt?

Unterm Bahnhofsvorfeld sind die freien Höhen nämlich teilweise nur 4 cm Platz (so dass eben Züge gerade noch durchkommen), da müsste man extrem dünne Finger haben, um dorthin zu kommen oder aber ein Maulwurf sein.

Ich habe lange gegrübelt, wie ich das machen kann. Dann die Idee. Den S-Bahnhof kann man ja komplett abnehmen, dann ist nach der vierten Plattform ein 20 cm breiter offener Bereich. Es bietet sich geradezu an, den Stromverteiler für alle Gleisvorfeld-Laternen genau da zu platzieren.

Wenn man jetzt die Litzen der Laternen verlängert (gerne sehr viel verlängert), diese dann als Schlaufe durch den Bahnsteig nach unten fädelt und letztendlich versucht, diese Schlaufe mit einer vorne v-förmig eingeschnittenen Holzleiste zu „angeln“ und nach hinten in den freien Bereich zu schieben, dann hat man gewonnen. Jetzt kann man die Litzen (mit einem 2,2 kΩ-Vorwiderstand versehen) am Verteilerblock anschließen.

Auf diese Weise habe ich heute am hinteren Bahnsteig erst mal zwei Lampen gesetzt. Die rechte davon ist mit 2,2, kW aber etwas zu dunkel. Da muss ich noch (MINIMAL!!!!) experimentieren mit dem Vorwiderstand.

Wenn man die Vorwiderstände in den Stromverteiler schrauben und dann die Litzen zum Test ans andere Ende hält, geht das „Vorwiderstand-Aussuchen“ auch richtig gut. Meist sind es dann aber doch 2,2 kΩ. Lediglich bei der Lampe an der Position H2 musste ich auf 1,7 kΩ runter, um einen vergleichbaren Licht-Eindruck zu erhalten. Warum? Keine Ahnung.

Die hintere Reihe des Stromverteilers ist die Anode, die vordere die Kathode. Natürlich werden alle 32 Laternen des Bahnhofs und des Bahnhofsvorfelds gemeinsam ein- oder ausgeschaltet.

So setze ich nacheinander alle 32 Laternen zu einem Preis von ca. 45 €. Die deutschen Laternen hätte mich das rund 10 mal mehr gekostet.

All den Kritikern (beispielsweise im Eisenbahnforum), die anmerkten, dass das doch keine Bahnhofsleuchten seien, empfehle ich einen Blick auf historische Bilder. Ich finde, die chinesischen Laternen (man sollte auch den Preis für die erforderlichen 32 Exemplare im Auge behalten) passen ganz gut.

Beleuchtung der Straßenunterführungen unterm S-Bahnhof und unter der Fernbahnbrücke am Landwehrkanal


Nachdem das am Bahnsteigdach mit den LED-Streifen super klappte und ich noch über 4 m übrig habe, bietet es sich an, dass ich die S-Bahn-Unterführung und die zwei Straßentunnel am Landwehrkanal in der gleichen Art mache. um die Maße der Tunneldecken zu erhalten, schneide ich zwei schmalere Streifen aus Graupappe zu, schiebe sie so weit auseinander, dass die an den Tunnelwänden anliegen und klebe sie dann zusammen. Mithilfe dieser „Deckenschablonen“ fertige ich, ebenfalls aus 1mm-Graupappe die richtigen Decken. Diese streiche ich mit ½ weiß und ½ El Greco 28340 dunkelgrau an und klebe die LED-Streifen seitlich oberhalb der Gehwege auf.

Die Wirkung der billigen TEDI-LED-Streifen ist klasse.

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Straßenlampen am „Halleschen Ufer“ und am „Tempelhofer  Ufer“ sowie in der „Möckernstraße“. Nicht mehr lang, dann dürfte die Szene am „Landwehrkanal“ bereit sein, dass auch „Personen“ einziehen können.

Lampen am Halleschen Ufer


Entlang des Halleschen Ufers „pflanze“ LYM36-Laternen und am Fußweg zweiflammige des Typs LYM17. Ich finde, dass gerade die Unterschiedlichkeit (auf der Fernbahnbrücke stehen die nur 3 cm hohen LNH 03-Parklaternen) den Reiz ausmacht.

Lampen am Tempelhofer Ufer


Das Tempelhofer Ufer wird auf der gesamten Länge auf dessen Südseite mit sechs LYM36-Laternen bestückt.

Lampen in der Möckernstraße


Die Möckernstraße, dort wo ich das Hotel platziert habe, möchte ich etwas luxuriöser gestalten. Deshalb habe ich mich hier für die „verschnörkelten“, 65 mm hohen Lampen des Typs LQS70 entschieden. Sie sind sehr filigran und sehen super aus. Also mache ich mich dran, auch dieser Lampen zu setzen. Zunächst werden entlang des Gehwegs erste Löcher gebohrt und dann eine um die andere Laterne aufgestellt und mit Holzleim fixiert. Das muss jetzt erst mal trocknen.

Alles in allem sehen die Laternen nicht schlecht aus.

Trotz der extrem dünnen Anschlussdrähte geht die Montage auch einigermaßen, wenn man einen 3.3-kΩ-Widerstand und eine 4001-Diode mit einem Stück TESA-Film parallel auf einen Porzellanteller klebt und die Enden verzinnt, dann lassen sich auch die extrem dünnen Käbelchen der LED-Laterne relativ gut anlöten. Allerdings sollte die Löttemperatur recht hoch sein (ich habe 430°C gewählt) damit man die Käbelchen nicht all zu lang der Hitze aussetzen muss. Wenn alles passt, wird die Laterne mit Ponal in die Anlage eingeklebt. Wichtig: Auf vertikalen Stand achten. Dann die Laterne möglichst eine  Tag lang nicht anfassen, bis der Holzleim sicher trocken ist.

Leider sind die Anschlussdrähte (ein kupferfarbener und ein dunkler) aber so dünn, dass sie mir bei m Nachjustieren abgebrochen sind. Ich habe es leider nicht geschafft, auch nur eine einzige der 5 Lampen anzuschließen. Alle 5 sind Schrott.

Vielleicht werde ich mir noch mal einen Satz kaufen, dann dürfen die Laternen aber erst dann montiert werden, wenn ich der Möckernstraße alles andere (Häuser, Autos, Figuren) platziert ist. Bei der geringsten Berührung sind die Laternen nämlich dann wieder Schrott.


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