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Die Westseite des Gleisvorfelds


Beim Bau des S-Bahnhofs habe ich mich dummerweise vorne auf den Bahndamm westlich des Gleisvorfelds aufgestützt, sodass dieses leider durchbrach. Es muss also neu gemacht werden.

Die Grundplatte des Hangs vor dem Gleisvorfeld mache ich wie bei der ersten Ausführung aus Sperrholz, die Landschaft darüber aus mit mosy Steckschaum. Das lässt sich zwar super bearbeiten, der Schaumstoff löst bei mir aber ganz offensichtlich allergische Reaktionen (Niesattacken, tränende Augen) aus.

Die Steckschaum-Teile habe ich mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch zusammengeklebt und schließlich mit „Goya Acraylic 84121 Grüne Erde“ überstrichen. Für mich ist diese Farbe die Modellbau-Wiesenfarbe schlechthin. Da habe zumindest ich schon das Gefühl von Vegetation auch wenn noch gar kein Streumaterial auf der Anlage verwendet wurde.

Wenn man den mit „Goya Acraylic 84121 Grüne Erde“ überstrichenen Bereich dann auch noch mit den sehr feinen Streumaterialien „Woodland Scenics T42 helle Erde“ (ich habe fälschlicherweise B80 gestreut), „Woodland Scenics T44 verbranntes Gras“ und den Schaumstoffflocken „Woodland Scenics Burnt Grass T 62“, die niedriges Buschwerk simulieren, bestreut, wird das der ideale Hang.

Der Hang zwischen Tempelhofer Ufer und Marktplatz


Der Bereich um den rechten Brückenpfeiler der Hochbahnbrücke ist auf ebenfalls zum Herausnehmen. Im Einbauzustand wird er mittels Messing-Spreizdübeln und M4-Schrauben gehalten.

Um besser an alles heranzukommen und um nichts zu beschädigen (ich erinnere an den durchgebrochenen Bahndamm westlich des Gleisvorfelds) habe ich den Marktplatz heute ausgebaut.

Im Gegensatz zu gestern mache ich den Hang auch nicht mehr mit Steckschaum. Dazu ist das Volumen zu groß und die Niesattacke gestern beim Arbeiten mit dem Schaum hat mir auch nicht gefallen. Ich greife als auf die herkömmliche „Spanten-Fliegengitter-Methode“ zurück.

Da der Leim am Hang nur aufgetropft ist, sollte man das Fliegengitter mit Stecknadeln fixieren und mit der weiteren Bearbeitung mindestens 48 h warten. Dann ist der Leim sicher hart.

Ich habe den Hang jetzt erst mal gestrichen, aber dummerweise zu viel Gelb erwischt. Nachdem ich den Hang aber mit 2 bis 3 Teilen „weiß“, 1 Teil „grün“ (Goya Acrylic 84121 Grüne Erde ) und 1 Teil „ocker“ (Goya acrylic 84122 lichter ocker) überstrichen habe, kann man das Ganze durchaus ansehen. Aber was das Wichtigste ist, ich kann die Hochbahnbrücke und den Hang jederzeit abnehmen, um an die Kehrschleifen-Gleise darunter zu kommen.

Noch etwas ist mir beim Einlegen der Brücke sehr, sehr wichtig, nämlich der 2 bis 3 mm-Abstand zwischen Auflager und Brückenunterseite, der Bereich also bei dem im Original die „Ausdehnungsrollen“ untergebracht sind.

Die jetzt noch sichtbare, mitten durch den Hang verlaufende Trennkannte am Ende der Brücke wird später mit Gras und Büschen kaschiert werden, sodass man von der Demontierbarkeit der Anlagenteile nichts mehr sieht.

Nachdem der Hang (wegen der erforderlichen Durchfahrtshöhe am Kehrschleifen-Gleis) nun doch etwas steiler ausgefallen ist als ursprünglich gedacht, habe ich die vorderste Einfahrt der Galerie noch etwas nach links versetzt (gelber Pfeil) .


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