Homepage / Suche / Gästebuch / Impressum

Gestaltung der Zufahrt zum Eck-Regal


Noch immer habe ich keine Idee, wie ich die Kehrschleife im Eckschrank verstecken soll. Der Simplon Nord-Tunnel macht für mich, obwohl ich schräg versetzte Tunneleinfahrten liebe (siehe Gotthard Basistunnel bei Erstfeld), mitten in Berlin einfach keinen Sinn.

Noch ist nicht klar, wie ich die Zufahrt zur Kehrschleife im Eck-Regal kaschieren soll

Immer wieder kommt mir meine Berufschulzeit in Stuttgart in den Sinn. Da gab es, wenn man von Cannstatt nach Stuttgart Hbf fuhr, auf der Strecke versetzte Tunnel-Einfahrten und zwischen den Gleisen eine Art „Wand aus Stütz-Säulen“.

Etwas Ähnliches habe ich in einer alten MIBA gesehen. Genau! So mache ich es. Die Idee mit den versetzten Tunneleinfahrten und den Säulen lässt mich nicht mehr los.

Die Säulen lassen sich mithilfe von 6-mm-Buchenholzstäben leicht realisieren, kosten wenig und sie sehen – so zumindest mein Empfinden – klasse aus. Damit man später die Kehrschleife in der Ecke nicht sehen kann, schließe ich den Bereich mit einer herausnehmbaren Platte. Den Hintergrund schließe ich dann mit einem der halbrunden Regalkante angepassten Hartfaserstreifen ab.

Die Platte in der „runden Ecke“ liegt eigentlich ganz passabel. Leider kippelt sie derzeit noch nach hinten weg, sodass vorne eine Ecke hochsteht. Dennoch, nach meinem Empfinden sieht das schon mal gar nicht schlecht aus.

Heute versuche ich, eine neue Platte einzupassen, was gar nicht so einfach ist. Auch wenn man die Schnitte mit der Kreissäge im ±1°-Bereich fertigen kann, hat man bereits bei 20 oder 30 cm Schnittlänge schon enorme Abweichungen. Nachdem ich die Platte dann doch einigermaßen habe, klebe ich oberhalb der hintersten Tunneleinfahrt noch eine 10 x 3 mm-Leiste. Jetzt sieht man erst, wie brutal abweichend angeblich rechtwinklige Zuschnitte sein können.

Auf der Platte könnte ich vielleicht einen kleinen Marktplatz anlegen. Eine Bepflanzung wäre auch nicht schlecht, ein Brunnen oder Heldendenkmal und ein paar Bänke und Blumenkübel. Vielleicht noch einen Kiosk für Bier oder Buletten. An der abgerundeten Rückwand entlang könne ich eine Straße verlaufen lassen, dann bräuchte ich aber wieder mindestens eine Tunnelöffnung. Wie ich die Hochbahn-Gleise verstecke, weiß ich auch noch nicht.

Was, wenn ich gar keine Tunnel mache, auf die Kulisse Häuser aufklebe und die davor verlaufende Straße links hinter aufgestellten Häusern und in Kulissenmitte in einer nach hinten verlaufenden Allee enden lasse? Mit Farbkopien und Material aus der Bastelkiste erzeugt ich mir eine erste Illusion. Da stört es mich auch nicht, wenn der aus Neusilber hergestellte Haltepunkt „St. Ottilien“ als Kiosk,  der Weihnachtsbaum als Brunnen- bzw. Denkmalersatz und ein PDF-Streifen als Mauer herhalten muss.

Ach ja, die Hochbahn lasse ich dann – ähnlich wie in Berlin im »Tunnelhaus« zwischen Dennewitzstraße und Bülowstraße einfach in einem Haus verschwinden.

 

So weit meine Gedanken. Dennoch, ich will jetzt nichts übers Knie brechen. Schon oft habe ich (ich erinnere nur an die Hochbahn, die noch immer nicht fertig ist) herbe Rückschläge erlebt. Also lass ich die Idee erst mal liegen und lass Zeit drüber gehen. Wie heißt es so schön? Gut Ding, will Weile haben.

Ein Marktplatz soll die Kehrschleife im Eck-Regal kaschieren

Weihnachtszeit – Zeit der Einkehr, Zeit der (Selbst)-Geschenke


Im Advent gibt es beim Eisenbahnclub in Augsburg-Hochzoll immer einen kleinen Flohmarkt, wo man bei Privatpersonen (Händler verlangen nach meinem Empfinden unmögliche Preise) oftmals nichts, mitunter aber Superschnäppchen finden kann.

Ich denke, bei 3 € für den DRG-Gepäckwagen (Fleischmann 8055) und 13 € für den Mitropa- Speisewagen (Fleischmann 8133) habe ich nichts falsch gemacht.


< zurück weiter >
MODELL- UND ANDERE BAHNEN
HAUPTGRUPPE BERICHTE

Einen Kommentar schreiben