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Schienenputzfahrten und Inbetriebnahme der schon lange nicht mehr benutzten Anlage


Schon Ewigkeiten sind auf meiner Anlage keine Züge mehr gefahren. Die Bauarbeiten an den Brücken (Fern- und Hochbahn-Brücke) und am Meeresakrobaten-Park ließen das einfach nicht zu. Entsprechend eingestaubt sind die Gleise.

Um meine „Alten Preußen“ nicht zu gefährden, nehme ich für meinen Schienenputzfahrten immer eine PIKO-Diesellok (BR-118-086-8) her, die ich mal für 5 € auf einem Flohmarkt erstanden habe. Die „rumpelt“ normalerweise überall durch. Zum Putzen habe ich am einem Arnold-Wärmeschutzwagen („Schultheiss Pilsener“) einen Reinigungszwerg von Noch angeklipst. Vom Roco-Clean halte ich (zumindest bei Dauereinsatz) nichts, da er (aus meiner Sicht) langfristig die Schienen aufraut.

Wenn sie Gleise stark verschmutz sind und gar nichts mehr geht, tröpfle ich auf den Filz des Reinigungszwergs mit einer Pipette (Apotheke) 3 oder 4 Tropfen reines Isopropanol (ebenfalls aus der Apotheke). Normalerweise hilft das. Heute aber bleibt der Putzzug (der die restlichen 8,3 m hervorragend befahrt) immer wieder an dieser Stelle stehen .

Der Grund ist, dass die in Fahrtrichtung linke Schiene (das ist bei mir normalerweise Masse) offenbar keinen Kontakt hat. Verbindet man die linke Schiene des Bereichs, in dem der Zug stoppt, mittels eines auf beiden Seiten mit Krokodilklemmen versehenen Prüfkabel z.B. mit einer linken Schiene im Bahnhofsgebäude, dann fährt der Zug, allerdings ist dann die Blocksteuerung gestört, da ich auf die Masse eines anderen Blockabschnitts zugreife.

Vermutlich habe ich beim Einbau des Meeresakrobaten-Parks irgendwo ein Kabel abgerissen. Ein loses Kabel ist schnell gefunden, aber das scheint nicht das gesuchte Massekabel zu sein. Deshalb mache ich dessen blanken Ende mittels eines Schrumpfschlauchs „unschädlich“ und ziehe zur vermeintlichen Stoppstelle ein neues Massekabel. Jetzt lauft alles bestens, dennoch habe ich den Eindruck, dass sich manche Loks auf der Strecke doch schwer tun.

Strom-Verbräuche


Aus diesem Grund will ich mal testen was meine Züge auf der Strecke so an Leistung „verbraten“. Ein beleuchteter CIWL-Schlafwagen von Minitrix (13175) „zieht“ bei 22,3°C Raumtemperatur und 47% Luftfeuchtigkeit (jetzt geht der Ingenieur mit mir durch) laut meinem Digital-Multimeter bei 15 V immerhin 83 mA.

Was die Loks verbrauchen, kann ich mit meinem Multimeter nicht messen. In der Einstellung 200 mA Messbereich läuft dieser über, im Messbereich 10 A wird gar nichts angezeigt. Dazwischen gibt es bei dem Multimeter leider keine andere Einstellung.

Von einem Freund leihe ich mir deshalb vorübergehend ein analoges (ich liebe die alten Zeiten) Messgerät aus. Wie die Messung zeigt, fließen bei meiner V 200 teilweise dann schon mal 340 mA!

D.h. aber auch, dass meine Fleischmann-6755 Trafos, die bei einer regelbaren Fahrspannung von 0 bis 14 Volt maximal 1100 mA liefern können, bei drei V 200 an ihre Grenzen kommen (und das bei einem unbeleuchteten Zug!)


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