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Der Meeresakrobaten-Park


Von Hochbahn-Brücken habe ich vorerst die Schnauze voll. 3 Mal habe ich deren Bau ja nun schon vergeigt. Aber irgendwie muss es doch weitergehen.

Wie man in an den Bildern unten aber gut sehen kann, gibt es zwischen dem Weichenvorfeld und der Häuserzeile einen freien Platz (roter Pfeil), den es noch zu gestalten gilt. Und jetzt kommt – so glaube ich zumindest – die beste Idee, die ich jemals hatte. Habe ich schon jemals „Danke“ gesagt? „Danke“ zu einer Frau, die es zulässt, dass ihr Mann in der Wohnung (okay in einem abgetrennten Zimmer, aber immerhin) mit einer Tischkreissäge hantiert?

So wie ich „Anhalter-Bahnhof-verrückt“ bin, ist meine Frau „Delfin-verrückt“. Seit über 40 Jahren beschäftigt sie sich mit Delfinen und seit fast 20 Jahren betreibt sie die (mit mehr als 300 Zugriffen täglich) sehr erfolgreiche Seite „Meeresakrobaten.de“. Was liegt da näher, als in „meinem Berlin“ einen Meeresakrobaten-Park zu bauen, so mit Spazierwegen, einem Klo-Häuschen und natürlich einem Delfin-Denkmal?

Planungs- und Beginn der Bauphase


Viel Platz ist ja nicht, aber beim Modellbau muss man immer Kompromisse machen. Mit leicht durchscheinendem „Butterbrotpapier“ kann ich direkt von der Anlage die Umrisse des Parks abnehmen und am Küchentisch skizziere ich die Wege. Um eine leichte Vorstellung zu erhalten, werden – direkt auf der Skizze – ein paar Parkbäume positioniert.

Mit Sperrholzresten und darüber gelegtem Fliegengitter forme ich die Landschaft. Das sieht schon mal klasse aus.

Besonders gut gefallen mir meine selbstgemachten Treppen, die ich vor mehr als 10 Jahren mal aus Buchenholz herausgefräst habe und die seitdem verwaist in einer Schachtel lagen. Der Platz mit dem Klo-Häuschen von DM-Toys gibt dem Park den letzten Schliff.

Die Abgrenzung des Parks zur „Möckernstraße“ hin mache ich dann mit der Fabrikmauer 272405 von Faller.

So konkret auf der Anlage, muss ich dann aber feststellen, dass die auf der „Brotpapier-Skizze“ aufgestellten Bäume viel zu puppig sind. Die großen Birken wirken viel besser. Auch finde ich, dass sich die Aufstiege zur Fußgängerbrücke, welche den Park mit dem Landwehrkanal am Halleschen Ufer verbinden soll,  auch nicht schlecht machen.

Natürlich kann man auch den Meeresakrobaten-Park, so wie alles auf meiner Anlage (ich erinnere nur an die Straße „Hallesches Ufer“, die man schubladenmäßig nach vorne herausziehen kann), entfernen. Das ist erforderlich, falls man irgendwann mal an die darunter liegenden Gleise muss.

Jetzt brauche ich für den Park nur noch Gras und Bäume und – last but not least – ein Delfin-Denkmal. Gras kann man im Modellbahn-Handel bekommen und Bäume auch …

… aber einen goldenen oder bronzenen Delfin in Lebensgröße, also so etwa zwischen 2 m und 3,80 m (12 mm bis 23 mm), der auch nach was aussieht, habe ich bisher nirgendwo gefunden. Noch immer ist der Sockel (rechts oben im linken Bild) verwaist …

 

… bis zu dem Moment, an dem ich bei einem Juwelier einen goldenen Delfin-Anhänger aus 8 karätigem Gold fand. Die Öse habe ich abgefeilt und dann den Delfin mittels Sekundenkleber auf eine goldene Kugel geklebt. (In Wirklichkeit ist diese – im Gegensatz zum Delfin – nur eine goldfarbene Plastik-Kugel.) Das Goldene Denkmal jedoch muss noch Patina erhalten.


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