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Von nun an geht’s bergauf


Die s.e.s.-Blocksteuerung


Nachdem die Wohnung endlich eingerichtet ist und wir die neue Umgebung erwandert haben, kann ich mich nun endlich (wann immer ich will) der Eisenbahn widmen. Als erstes widme ich mich der Blocksteuerung. Da es  – wie weiter vorne geschrieben – mit Selbstbau-Elektronik, d. h. Platinen ätzen, Bauelemente einlöten usw. – nie so richtig klappte, habe ich mich entschlossen, in der „Bucht“ einige Fleischmann-Fahrpulte und bei s.e.s. Berlin Module für die Blocksteuerung zu kaufen.

Zunächst mal für 3 Blockabschnitte, ich bin mir ja nicht sicher, ob das auch klappt. Immerhin ist Elektronik noch immer nicht mein Freund.

Heute sind die 3 Blocksteuerungs-Module gekommen. Die verkabele ich miteinander und schon die ersten Versuche auf einem Testkringel außerhalb der Anlage klappen richtig gut: Eine Lok stoppt, sobald im Streckenabschnitt vor ihr eine andere Lok oder ein anderer Zug steht. Allerdings machen 3 Blockstellen auf einer geplanten „großen“ Anlage keinen Sinn. Der „Hundeknochen“ ist immerhin 8,3 m lang.

Ich kaufe also noch 3 Elemente hinzu und kann nun auf 6 Blockabschnitte zurückgreifen. Alles läuft wunderbar, nur gefällt mir das abrupte Stoppen der Loks nicht mehr, also ergänze ich die Blocksteuerung mit zusätzlichen 6 Anfahr- und Bremsbereichen. Und siehe da, auch das funktioniert! Alles zusammen baue ich auf ein Brett, das später vielleicht mal in eine Schublade kommt. Die Versorgung mit Wechselstrom erfolgt über die beiden schwarzen und gelben 4-mm-Buchsen ganz rechts oben, die Fahrstromversorgung über die rote und grüne Buchse darunter.

Anschluss der s.e.s.-Blocksteuerung


Mit dem rechten, sich im Eckschrank befindlichen Teil der Anlage ist die Blocksteuerung über einen 25-poligen Sub-D-Stecker verbunden, für den ich aus einem Aluminium-Profil eine passende Befestigung gefeilt habe.

Um den linken Anlagenteil zu versorgen, muss an der Verbindungsstelle rechts des Landwehrkanals nur ein handelsübliches Sub-D-Verlängerungskabel eingesteckt werden.

Alles funktioniert bestens.

Das Bahnhofsgebäude


Wo Züge fahren, brauch man auch einen (betriebsfähigen) Bahnhof. So nur mit Löchern in der Fassade macht der Bahnhof nichts her. Also kommt der Glaser.

Die Fenster habe ich nur auf Folie gedruckt und eingeklebt. Die Schwierigkeit hierbei bestand darin, dass sich beim Drucken mittels Laserdrucker jede Folie minimal verzieht und die „Fenster“ somit nicht mehr recht in die Fensterrahmen passen wollten. Mehrmals musste ich deshalb die Zeichnungen im Computer so verzerren, dass sie – nachdem sie sich beim Drücken verziehen – ausgedruckt dann exakt in die Rahmen passen.

Die Stadt


Doch was nützen eine Modelleisenbahn und ein Bahnhof, wenn keine Modell-Menschen damit fahren. Zu meinen bereits früher erworbenen „Stuttgarter Häusern“ für die Möckernstraße kaufe ich weitere hinzu. Thematisch passen vielleicht nicht unbedingt in eine Berliner Möckern-Straße, für mich aber sind sie ideal, vor allem auch aufgrund des etwas verniedlichenden Kibri-Maßstabs. Auf diese Weise kann ich mit den nur einen halben Meter von der vorderen Anlagenkante entfernten Häuser besser Tiefe suggerieren.

Man glaubt nicht, wie man mit wenigen Häusern (viel Platz habe ich bei 1,7 m² Anlagenfläche ja nicht zur Verfügung) das Zuhause „meiner Berlin“ zumindest andeuten kann. Das Bild links zeigt die Möckernstraße und das Bild rechts, das nach der Fernbahnbrücke stark ansteigende Tempelhofer Ufer. Ich erinnere daran, dass es genau diese Situation war, die den damaligen Ingenieuren um Schwechten alles abverlangte. (Ingenieurmäßige Meisterleistung).

Da rechts neben dem Tempelhofer Ufer gleich der Eckschrank beginnt, habe ich die dort stehenden Häuser halbiert. Wie ich die dann (ohne Rückwand) später beleuchten soll und wie ich die Häuser an der abfallenden Straße ins Erdreich eingraben soll, dazu wird mir später sicher noch was einfallen.

Das mit dem „Eingraben“ ist einfacher als gedacht. Ich habe die Kontur der Häuser einfach mit einem Metallsägeblatt (2 Stück rund 4 €) aus der „Straße“ herausgeschnitten und die Häuser dann in den Ausschnitten versenkt. Die Basis ist damit geschaffen. Das Hotel muss wohl rund 1,5 cm höher stehen als die durchgeschnittenen Häuser. Dort mache ich dann wahrscheinlich eine Treppe. Die wäre in echt ja auch nur 2 m hoch (hat also rund 13 Stufen).

Die Fernbahnbrücke am Landwehrkanal


Mit dem Landwehrkanal und den Lampen (die – außer Zweien – noch immer nicht leuchten) hat meine Anlage schon ein richtiges „Gesicht“. Mir gefällt, was ich da sehe und das Bauen macht auch viel, viel mehr Spaß als damals in dem staubigen und kalten Keller.

Wie ich später mal die Zufahrt zum Eckschrank gestalte (Bild unten rechts), darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken.

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