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Die Straßen im Bereich des Landwehrkanals


Das Hallesche Ufer


Der Bereich westlich der Fernbahnbrücke


Als nächstes stehen die Arbeiten an der nördlichen Uferstraße des Landwehrkanals, dem Halleschen Ufer an. Dort verläuft die die linke Kehrschleife der Fernbahnstrecke knapp unter Straßenniveau. Damit ich da mit den Zügen noch durchkomme, muss ich das darüber liegende Gelände entsprechend erhöhen. Das geht nur, wenn ich links der Straße keinen Hang, sondern eine Stützmauer anbringe.

Wenn ich diese noch etwas nach Süden, also Richtung Landwehrkanal versetzte, kann ich noch 1 bis 2 Zentimeter Durchfahrtshöhe gewinnen. Die aus 1mm-Sperrholz gefertigte Straße, die man wie eine Schublade nach vorne herausziehen kann,  wird zur Stützmauer hin etwas verbreitert. An diese Stelle klebe ich dann auch noch einen 1mm dicken Bürgersteig auf.

Wenn die Stützmauer jetzt noch einen kleinen Winkel zum links daneben liegenden Hang einnimmt, kann die „Schublade“ ohne Lücke zum Hang passgenau eingeschoben werden. Ich denke, das kann sich so sehen lassen.

Der Bereich östlich der Fernbahnbrücke


Was auf der Westseite der Fernbahnbrücke gerade noch so hinhaut, klappt auf der Ostseite vorne und hinten nicht: Wenn ich nämlich als Pfeiler-Ersatz versuchsweise ein Holzstäbchen unter die Hochbahn-Brücke klemme (Pfeil), wird die Straße so weit nach unten gedrückt, dass die Straßenunterseite in das Lichtraumprofil der darunter liegenden Kehrschleife ragt. Es geht zwar nur um Bruchteile eines Millimeters, aber das darf natürlich nicht sein.

Folglich müsste ich die Straße so verspannen, dass einerseits die Durchfahrtshöhe für die Züge gewährleistet ist und andererseits die Straße auch noch unter der Fernbahnbrücke hindurch kommt.

Das hat alles keinen Sinn. Ich entschließe mich, das Hallesche Ufer östlich der Fernbahnbrücke komplett neu zu gestalten. In dem Zusammenhang soll das Hallesche Ufer etwa 3 m (2 cm) nach Norden verlagert und die freie Fläche nördlich der Straße etwas verkleinert werden.

Wenn ich schon am Umbauen bin, will ich versuchen, den herausnehmbaren Bereich „Hallesches Ufer/Meeresakrobaten-Park/Möckernstraße bis hin zur  Hochbahn-Station hinter dem Gebäude des Anhalter Bahnhofs“ nun aus einem einzigen Stück zu machen. Die Platte muss hinten parallel zu den Schienen sein und rechts weg etwa im Winkel von 25° bis 30° nach vorne. Dazu muss ich aber erst mal Platz schaffen.

Um möglichst wenig Passungsprobleme zu bekommen, ist es angeraten, die Außenkanten des herausnehmbaren Bereichs möglichst geradlinig verlaufen zu lassen. Was sich so leicht anhört, ist eine Strafarbeit. Es dauert Stunden, bis ich die die „neue Baugrube“ (ohne darunterliegende Teile zu gefährden) mit dem Fuchsschwanz herausgesägt habe.

Nachdem der sichere Betrieb auf der Kehrschleife unter der „Basisplatte“ gewährleistet ist, kann ich mich nun an den Aufbau wagen. Zunächst wird der Verlauf des Halleschen Ufers auf Butterbrotpapier gezeichnet und dann mittels Durchschreibpapier auf die „Basisplatte“ übertragen,

über die „Baugrube“ gelegt, angepasst und dann Stück für Stück ausgeschnitten.

Klar, habe ich bei der Methode viel Verschnitt, aber so habe ich für  „Hallesches Ufer/Meeresakrobaten-Park und Möckernstraße“ wenigstens eine stabile Grundplatte, die exakt passt, die nicht wackelt und unterhalb der die Kehrschleife sicher befahren werden kann.

Durch die Straßenverlegung musste ich den Hang zum Halleschen Ufer hin kappen und mit einer Stützmauer sichern.

Nachdem nun klar ist, dass der Pfeiler, der links hinten die Gitter-Kastenbrücke stützen soll, nicht mehr mit der Fahrbahn des Halleschen Ufers kollidiert, kann ich auf die Fahrbahnplatte der Hochbahn-Brücke nun auch die Gitter-Kastenbrücke aufsetzen …

… und probeweise auf dem Halleschen Ufer Fahrzeuge positionieren.

Es macht FÜR MICH nicht den Eindruck, als ob es hier zu eng zuginge. Die Fahrzeuge haben – nach meinem Dafürhalten – trotz der s-förmigen Straßenführung noch genügend Platz, aneinander vorbeizukommen.

 

Trotzdem sieht alles jetzt deutlich besser aus als vorher und vor allem – es ist betriebssicher.

Jetzt muss ich  nur noch die Straßen anmalen und die Sache ist geritzt.

 

 

 

 

Also mir gefällt das jetzt richtig gut!


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