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Ausgestaltung der Hochbahnbrücke – Teil 2


Die Maße der neuen Brücke


  • Die aus 1,2mm-Glugzeugsperrholz gefertigten Trassenbretter sind 64 mm breit
  • Die seitlichen Hauptträger werden aus 15×2 mm Buchenholzleisten gefertigt, die 8 mm von der unteren Kante entfernt mit dem Kreissägeblatt eingeschlitzt werden.
  • In Längsrichtung werden (zusätzlich zu den Hauptträgern) unter die Trasse noch 3 Längsträger eingeklebt, einer genau in in der Mitte, die beiden anderen 16 mm links und rechts davon.
  • Stabilisierende Querträger werden (ausgehend von der Mitte der Längsrichtung) im Abstand von ebenfalls jeweils 16 mm eingeklebt.

Im Bild unten sieht man den Querschnitt meiner Trogbrücke. Waagrecht das 1,2mm dicke Trassenbrett, das später eingeschottert wird, und seitlich die Hauptträger aus 15x2mm-Buchenbholzleisten. Letztere habe ich mit der Kreissäge leicht eingeschlitzt und die Trassenbretter in die entstandene Nut eingeklebt. Dadurch wird die Konstruktion äußerst stabil.


Die ersten beiden Brücken-Segmente


Zwischen dem ersten und zweiten Segment meiner Hochbahn-Brücke liegt ein Winkel von 158° (180°-22°), sodass die Schrägen 158°/2, also 79° betragen müssen. Das mit der Proxxon Micromot FET Feinschnitt-Tischkreissäge zu sägen, ist leider unmöglich, da die beiliegende Kunststoff-Winkelskala leider vorne und hinten nicht stimmt. Wenn man exakt arbeiten will (und das habe ich jetzt vor), ist man gehalten, die Winkel von Hand aufzuzeichnen und sicherheitshalber an einem Holz-Abfallstück eine Test-Sägung vorzunehmen.

So sehen die ersten beiden Segmente meiner Vollwand-Trogbrücke dann aus. Die Positionierung der Roco-R1- und R2-Gleise scheint auch zu passen (Ich kann so enge Radien verwenden, da die ETA 177-Triebwagen, die ich als U-Bahn-Ersatz auf der Hochbahnbrücke einsetze, kaum „überhängen“).

Derweil die Segmente 1 und 2 trocknen widme ich mich (von der andern Seite der Brücke her kommend) den Segmenten 7 und 8. So gehe ich Schritt für Schritt vor, bis schließlich die gesamte Gleistrasse der Hochbahnbrücke fertig ist.

Jetzt muss sie nur noch trocknen. Das abzuwarten ist immer das Schlimmste für mich, weil ich absolut ungeduldig bin in der Zeit nichts machen kann.

Endlich ist es aber so weit und ich kann mit Flexgleisen die Streckenführung auf der Hochbahn-Trasse kleben.


Die Übergänge an den Widerlagern


Auf folgenden Bildern sieht man deutlich, wie die neuerliche (und hoffentlich letzte) Hochbahnbrücke oberhalb der Widerlager auf eine Länge von jeweils 15 cm geführt ist. Dadurch sind Flucht und die Höhengenauigkeit jetzt endlich gewährleistet – und das Beste: Die Brücke ist, wenn man die Schienenverbinder abstreift, bei Bedarf nach ober herausnehmbar.

Am rechten Brückenwiderlager muss ich hinten noch eine Aussparung für den Weichenantrieb anbringen, Die „vordere“ Weiche bleibt ständig auf Abzweig stehen.

Wenn ich die Hochbahnbrücke jetzt so betrachte, versteh ich nicht, warum ich Jahre brauchte, bis ich diese so hab realisieren könnten. Ich bin heute noch dankbar, dass ich damals auf der Messe den Zollstock bekommen habe. Ohne diesen wäre ich nie auf die Idee des (in dem Widerlagern geführten) „Polygonzugs“ gekommen.


Testfahrten auf der neuen Hochbahnbrücke


Natürlich werden unmittelbar nach dem die Hochbahnbrücke liegt, Krokodilklemmen an die Hoch-bahn-Gleise geklammert und Testfahrten gemacht.

Alles klappt super.


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