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Marktplatz


Mit den Häusern drauf sieht die Kehrschleifen-Abdeck-Platte jetzt richtig gut aus, doch als ich sie unter den Einlegelboden des Eckregals einschieben will, muss ich leider feststellen, dass die (Gott sei Dank noch nicht festgeklebten) Häuser an manchen Stellen zu hoch sind. Maximal 83 mm Platz habe ich dort zur Verfügung.

Um die Häuser (es handelt sich, wie man weiß, um sehr empfindliche Plastik-Bausätze) oben absägen zu können, baue ich deshalb eine 83 mm hohe Kiste aus massiven Holzbrettchen, in deren Innerem dann einzeln die Häuser stehen und ich oben auf deren Rand eine Japansäge so auflegen kann, dass sie beim Sägen quasi geführt wird. Dennoch, die oberen Bereich der Häuser so abzusägen, ist eine wirklich kriminelle Prozedur – aber es klappt.


Der Marktplatz bei Nacht


Nachdem ich nun die Häuser eingebaut und sowohl Laternen als auch Bäume gepflanzt habe, möchte ich endlich die deren Wirkung des Marktplatzes bei Nacht sehen. Also mich überzeugt’s.

Romantischer kann ich mir einen Platz auf einer Modellanlage kaum vorstellen und dem Pärchen rechts im Hausflur scheint die Sommernacht auch zu gefallen. Die lassen sich noch nicht mal von der Sirene des Rettungswagens stören.


Die Untertunnelung des Marktplatzes


Wie ich bereits geschrieben habe, ist die Marktplatz-Platte, die lediglich zum Kaschieren der rechten Kehrschleife dient, nur aufgelegt. Damit man die Fugen zwischen der Platte und Untergrund nicht gar so deutlich sieht, habe ich diese mit „Gebüsch“ kaschiert. Eine zweite Sache ist, dass ich die unter der Platte verlaufenden Kabel und Litzen allesamt so verlegt und festgeklebt habe. So können sie den Zugverkehr in keinem Fall mehr beeinträchtigen. Wenn die Klebung erst mal abgetrocknet ist, ist das eine todsichere Sache.

Die Tunneleinfahrten unterhalb des Marktplatzes gefallen mir noch nicht so recht. Während die Einfahrten für die 3 linken Gleise (Nahverkehrsstrecke und 2 mal Fernbahnstrecke) schon sehr gut gefällt, sieht die rechte Einfahrt (Nahverkehrsstrecke) noch irgendwie unsauber aus. Wahrscheinlich muss ich die Tunneleinfahrt weiter nach Norden verlegen.

Das Bild rechts zeigt einen Blick über das ganze Gleisvorfeld. Deutlich sieht man bei der Trapezbrücke der Hochbahn rechts hinten die fälschlicherweise dort angebrachte asymmetrische Verlängerung. Da muss ich dann auch nochmal ran.


Die Hausdurchfahrt der Hochbahn


Ich hab’s ja schon geschrieben: Die Gleise der Hochbahn möchte ich ähnlich wie beim »Tunnelhaus« zwischen Dennewitzstraße und Bülowstraße durch ein Haus fahren (und somit im Eckschrank verschwinden) lassen. Im Eckschrank ist Platz für zwei 35 cm lange Stumpfgleise, sodass ich dort meine beiden ETA 177/180 Wittfeld-Akkutriebwagen, die ersatzweise auf meiner Hochbahn fahren, komplett verstecken und damit locker einen Pendelverkehr durchführen kann.

Doch die Hausdurchfahrt zu machen ist vergleichsweise schwierig, weil das Tunnelhaus erstens an keiner Stelle rechtwinklig ist und zweitens das Herausnehmen der Marktplatz-Platte nicht behindern darf. Vorerst habe ich deshalb mit zusammengeklebten Holzstückchen erst mal etwas zusammengepfriemelt, das in die Lücke, in die das Haus kommen soll, passt. Von diesem Teil nehme ich dann die Maße ab.

Ein wichtiger Aspekt für die Hausdurchfahrt war, dass die Durchfahrt kein „Scheunentor“ werden sollte, weshalb ich das Lichtraumprofil sehr, sehr klein gewählt habe. So in etwa sieht dann das Erdgeschoß des Tunnelhauses  aus.

Der Test-Zug mit der V200 und Eilzugwagen kommt komplett durch, ohne irgendwo hängen zu bleiben. Demzufolge kommen die Wittfeld-Akkutriebwagen, die ja wesentlich niedriger sind, locker durch. Alles in allem bin ich damit, wie die rechte Kehrschleife mittels eines fiktiven Marktplatzes kaschiert werden konnte, sehr zufrieden.


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