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Ahbf-2021-B-12 – Kaschierung der rechten Kehrschleife mittels eines Marktplatzes


Die dritte Dimension


Die Idee mit der nach hinten führenden Allee, die in Wirklichkeit aber nur zweidimensional ist, ist eigentlich gar nicht so schlecht dennoch glaube ich, dass es noch dreidimensionaler wirkt, wenn ich die Kulisse mit der aufgemalten Allee möglichst weit nach hinten (unter die Einlegeböden in das Regal hinein) verschiebe und vor der Kulisse links und rechts dann auch noch echte Häuser stehen. Allerdings muss ich aufpassen, dass die Fundamente der Häuser möglichst neben der Fernbahnstrecke stehen oder aber die Beton-Platte des Platzes unter den Häusern zusätzlich gestützt ist. Und die Hochbahn? Ach ja, die lasse ich – ähnlich wie in Berlin im »Tunnelhaus« zwischen Dennewitzstraße und Bülowstraße einfach in einem Haus verschwinden.

Die ganze Ecke ist etwa 80 cm breit. Die „Allee“ ist etwa 10 cm breit, also fehlen im Kreisbogen der Kulisse noch 70 cm, die mit Häuserfronten zugestellt werden müssen. In der Möckernstraße habe ich seinerzeit Kibri-Stadthäuser verbaut. Die wären für die Hintergrundkulisse sicher auch nicht schlecht. Ein breites Haus ist rund 10 cm breit, ein schmales 6 cm. Ich brauche also entweder 7 breite oder 12 schmale oder irgendeine Mischung dazwischen. 2 Häuser habe ich noch, fehlen also noch ein paar. Um Kosten zu sparen könnte sie sogar halbieren, schließlich brauche ich ja nur Halbreliefs.

Leider sieht es mit Kibri-Stadthäusern bei eBay sehr sehr mau aus und im regulären Handel bekommt man sie gar nicht mehr.


Häuserkauf


Glück gehabt. Heute habe ich bei Ebay für 56 € plus 6 € Versand 18 Häuser gekauft. Ein Haus für 3,50 € ist doch nicht schlecht, oder? Leider stinken diese, als sie kommen, eklig nach Raucherhaushalt. Ich muss den Karton also erst mal ein paar Tage auf den Balkon stellen. Nach einer Woche dann eine neue, negative Erkenntnis: Etliche der Häuser kann ich auch gar nicht benutzen, da (was in der eBay-Anzeige nicht gesagt wurde) entweder zu groß (HO) oder zu klein (Z). Trotzdem: Die wenigen passenden Häuser reichen für meine Anlage aus.

Die am Dach abgeschnittenen Häuser hinterm Bus machen sich (auch abgeschnitten) ganz gut. Vielleicht sollte ich dem Haus links neben der Gasse noch eine andere Fassade geben.

Das sieht schon mal ganz gut aus. Was jetzt noch fehlt, sind Straßen, Gehwege und Bordsteine. Da mir die Kaufplatten im Internet (vor allem wegen des unverschämten Portos!) zu teurer sind, zeichne ich meine Pflastersteine selbst. Mit mit copy & paste kann ich sie in Photoshop dann tausendfach vervielfachen. Das mache ich so lange, bis ein ganzes DIN A3-Blatt voll ist.

Das kann man an einem Copyshop bei der Uni für 50 Cent farbig (schwarz/weiß am eigenen Drucker wirkt nicht) ausdrucken lassen. Aber zweidimensional flach wirkt auch mein wirklich schön gedruckter Platz nicht. Immer noch fehlt was. Ich hab’s: Die Gehwege müssen höher sein. Also lass ich die Gehweg-Flächen erneut ausdrucken und klebe sie auf 1-mm-Flugzeugsperrholz (ich hätte auch 1mm-Graupappe nehmen können, was wesentlich billiger ist). Die etwas höheren Gehwege wirken schon erheblich besser. Wenn ich jetzt noch (ebenfalls mit copy & paste) Schachtdeckel auf Platz und Gehwegen sowie Gullys am Straßenkandel positioniere, dann wird das was.

Leider springen die Bordsteinkanten immer wieder auf, sodass ich sie entlang des Rinnsteins mit Holzleim einstreichen und längere Zeit massiv belasten muss. Die Blasen, die sich dabei im Kopierpapier bilden, glätten sich mit der Zeit wieder. Allerdings ist es – so stellt sich später heraus – deutlich besser, wenn man das Straßenpflaster mit Pritt-Stift aufklebt. Nur braucht man da (für einen ganzen Platz) eine ganze Menge.

Ich habe den Platz nun komplett „gepflastert“. Ich finde, er sieht gar nicht mal so schlecht aus.


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