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Ahbf-2021-B-11 – Die Laternen werden gesetzt


Die Beleuchtung der Fernbahn-Brücke


Heute habe ich vor, die Beleuchtung an der Fernbahnbrücke anzubringen. Da ich beim ersten Versuch aber schon etliche teure Viessmann-Laternen geschrottet habe, bin ich jetzt vorsichtiger. In Ermangelung einer anderen Stromquelle schließe ich – wie bei dem Test mit der LYM36-Laterne nun eine LNH 03-Parklaterne (mit in Reihe geschalteten Vorwiderständen) an den Fahrstrom eines Fleischmann-Trafos an. Auch hier nehme ich als Vorwiderstand (genau wie bei letzten Test) 3 kΩ.

Wie schon erwähnt, sollten die Laternen auf den Begrenzungspfosten der Fernbahn-Brücke entsprechend der Abbildung im Buch „Berlin Anhalter Bahnhof“ von Helmut Maier, Verlag Ästhetik und Kommunikation. ISBN 3-88245-108-4 (1984) etwa 17 bis 19 mm hoch sein. Selbst die winzigen Z-Laternen sind dafür mit 32 mm aber zu hoch.

Da hilft es nur, die unteren Bereiche der Laternen in den „Steinsockeln“ aus aus 8 x 8-mm-Buchenholzleisten zu verstecken. Dazu werden diese mit einem 4-mm-Bohrer hohlgebohrt. Die Mauern zwischen den „Steinsockeln“ mache ich auf waagrecht liegenden 6×2-mm-Leisten.

Die Halbschalen um die Laternenmaste stelle ich so her, dass ich 4-mm-Rundmaterial mit einem 2,5-mm-Bohrer aufbohre und das Rohr dann der Länge nach mittig teile.

Nachdem ich tagelang damit beschäftigt war, das Kleinzeug zusammenzupfrimeln und Kabelbäume zu binden, konnte ich es heute Abend einfach nicht mehr abwarten. Obwohl die Kabel noch „oberirdisch“ liegen, musste ich Fotos von der beleuchteten Fernbahnbrücke machen. Endlich, nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Riesenglücksgefühl.

Die 12 Kabel auf jeder Seite (je zwei pro Laterne) verstecke ich unter der 15 x 1 mm-Leiste, unter der ich dadurch, dass ich links und rechts noch einen 1 x 1-mm-Vierkant untergeklebt habe, einen 13 x 1-mm-Hohlraum geschaffen habe. So laufen die Kabel bis zu den „Fußgängerunterführungen“, wo ich sie, da diese aus massivem Buchenholz sind, durch 4mm-Bohrungen bis unter die Anlage führen kann.

Für die Stromversorgung der Lampen habe ich mir ein Netzteil und eine entsprechende Einbaubuchse gekauft. Das Netzteil ist von Poppstar  und liefert bei einstellbaren 6, 7.5, 9 oder 12 Volt bis zu 5 Ampere Strom. Das reicht für weit, weit mehr als 100 Lampen!

Dass die Vorwiderstands-Rechner aus dem Internet (für mich!) nichts taugen, habe ich ja schon früher mal beschrieben. Ein solcher Rechner schlug mir bei 6 V Betriebsspannung einen Vorwiderstand von etwa 150 Ω vor. Das ist aber nichts. Mit 150  Ω  wirken die Lampen auf mich wie Flutlicht-Strahler.

Also habe ich auch wieder probiert du probiert und probiert und in Reihe immer einen Widerstand mehr dazugeschaltet. Ich brauchte (und jetzt haltet euch fest) 15! Widerstände, bis das Licht einigermaßen meinen Geschmack trifft. Also habe ich jetzt jede LED mit einem 2,2 kΩ-Vorwiderstand versehen und das sieht – nach meinem Empfinden – lichttechnisch einfach nur klasse aus.

Die Laternen an der vierspurigen Fernbahn-Brücke leuchten, aber die Hochbahn-Brücke oben will und will nicht passen. Insbesondere die Tatsache, dass ich die asymmetrische Brücke am falschen Ende verlängert habe (gelber Pfeil), ärgert mich. Aber das ist nicht das Einzige. Ich schaffe es einfach nicht, den Kurvenverlauf so zu führen, dass die Pfeiler der Hochbahn-Brücke zwischen dem Landwehrkanal und der Straße zu stehen kommen. Bis mir da etwas besseres einfallt, lege ich Hochbahnbrücke 3 (weit weg von der Anlage) einfach oben ins Regal und widme mich wieder der Platte oberhalb der rechten Kehrschleife.

 


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