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Ahbf-2021-B-07 – Die Hochbahn-Brücke über den Landwehrkanal


Ein weiterer, nunmehr dritter Versuch, eine Trapez- und eine Hochbahn-Brücke zu bauen


Die Bauarbeiten am Bahnhofsgebäude laufen richtig gut und ich bin auch mächtig stolz darauf. Das nützt mir aber alles nichts, wenn ich an der Hochbahn-Brücke nicht weiterkomme. Da habe ich bisher – außer Schrott – ja noch nichts zustande gebracht.

Dabei war die verlängerte und verbreiterte Trapez-Brücke von Vollmer vom Aussehen her ja gar nicht mal so schlecht, nur eben (und das auch nach dem Umbau) immer noch viel zu kurz. Also auf ein Neues, „Die Hochbahn-Brücke am Landwehrkanal. Klappe die Dritte. Und – Action!“

Wieder kaufe ich mir 2 Bausätze und wieder mach ich mich dran, abermals alles neu zu konstruieren. Dem Umstand, dass bei der letzten Ausführung ein Brückenpfeiler mit den darunter liegenden Ferngleisen kollidiert, begegne ich dadurch, dass ich die Brücke auf einer Seite einfach asymmetrisch verlängere. Die Brücke hat nun auf der Südseite 8 statt 7 Felder. Dadurch ist sie hier 36 cm lang, auf der Nordseite bleibt sie bei 31.5 cm.

Zum Sicherstellen der Rechtwinkligkeit klebe ich oben noch zwei 72 mm lange Polystyrol-Profile zwischen die seitlichen Trapez-Fachwerke.


Ein weiterer Versuch, eine s-förmige Hochbahn-Brücke zu bauen


Mehrere Zentimeter Versatz, so wie bei der Vorgänger-Brücke, das passiert mir nicht nochmal. Mit Feuereifer geht’s erneut an die die 1,25 m lange, s-förmig gewundene Hochbahn-Brücke. Nun bereits zum dritten Mal.

Da die knapp 1,25 m lange Hochbahn-Brücke (zumindest während der Bauphase) eine recht wackelige Angelegenheit ist (zum Zusammenkleben und Lackieren sollte sie von allen Seiten zugänglich sein) fixiere ich sie fest auf einem „Hilfsbrett”. Dadurch verwindet sie sich nicht, wenn ich sie nach jeder noch so kleinen Änderung, was gefühlt mehr als hundert Mal der Fall ist, zwischen den Widerlagern ein- und ausbaue.

Viel habe ich beim Bauen früher zerstört, doch inzwischen (man lernt ja dazu) bin ich vorsichtiger. Damit ich die Fernbahn-Brücke und die dortigen (wenn auch nicht mehr leuchtenden) Laternen beim ständigen Rein und Raus nicht beschädige, lege ich über die 4-gleisige Fernbahn eine u-förmige Hilfskonstruktion, die ich (bis ich für die Durchfahrtshöhe der Fernbahnen ein Optimum gefunden habe) Millimeter um Millimeter absenke.

Jetzt nur noch die Unterseite gestalten, grün anstreichen und fertig ist– nach nunmehr 3 Anläufen – die Hochbahn-Brücke. Liegt sie jetzt nicht schön, so zwischen Halleschem Ufer und Landwehrkanal?

Nachdem die Brücke jetzt auch noch grün angestrichen ist, gefällt sie mir richtig gut.


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