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Ahbf-2021-B-02 – Die gelaserte Trapezbrücke über den Landwehrkanal


Zwei Jahre später


Die Zeit ist gekommen und die Zeit ist vergangen, aber der Rat blieb aus.

Vielleicht kann ich eine befahrbare Hochbahn gar nie realisieren, aber wenigsten möchte ich die Trapezträger-Brücke überm Landwehrkanal haben.


Der Laser-Auftrag


Beflügelt von den guten Ergebnissen der letzten Laser-Arbeiten – und auch weil seit Hamburg schon über ein Jahr vergangen ist, in dem ich nichts an der Eisenbahn gemacht habe – habe ich – obwohl Lasern sehr, sehr teuer ist – die aus der Kaiser-Wilhelm-II-Zeit stammende Kastenbrücke für meine Verhältnisse angepasst gezeichnet und lasern lassen.

Kaum zwei Wochen später kamen – noch ohne Quer- und Windverband – die Teile. Ich habe sie zusammengeklebt und aufgestellt.

Außer, dass die Pfeiler zu hoch sind, sieht das auf den ersten Blick doch schon mal gar nicht so schlecht aus!


Kreative Stille


Ich glaube es selbst nicht, dass seit dem Lasern auch schon wieder über ein Jahr vergangen ist und ich an der Anlage keinen Deut vorangekommen bin.

Die Brücke steht noch ganz genau so da, wie ich sie vor einem Jahr dorthin gestellt habe – unvollendet. Frust kommt auf. Mein „Anhalter Bahnhof“ wird wohl niemals fertig werden. Ich komme einfach nicht voran! Die Hochbahn-Brücke wird mir eisenbahntechnisch wohl das Genick brechen. Ich kann doch aber nicht aufhören, jetzt, 35 Jahre, nachdem ich mit dem Projekt begonnen habe. Abreißen möchte ich das, was bisher steht, aber auf keinen Fall.


Frust


Weiterbauen geht aber auch nicht, denn wenn ich die gelaserte Kastenbrücke in den Verlauf der Hochbahn einbauen will, stehen auf der Seite des Halleschen Ufers mindestes zwei Pfeiler (rote Pfeile) und auf der Seite des Tempelhofer Ufers ein Pfeiler (grüner Pfeil) mitten auf der Straße.

Um die Stützen von der Straße zu bringen, müssten die Gleise an den Übergängen zwischen Gitter-Kastenbrücke und Hochbahn Radien von 50 mm aufweisen. Jeder weiß, dass es kein Spur-N-Fahrzeug gibt, das einen 50mm-Radius befahren kann – die von mir für die Hochbahn vorgesehenen ETA 177 schon gleich gar nicht.

Fazit: Die für teures Geld gelaserte Trapez-Brücke kann man in die Tonne treten, einäschern oder gleich ganz begraben – zumindest taugt sie für meinen „Anhalter Bahnhof in N“ Null.


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