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Hochbau-Tätigkeiten


Häuser in der Möckernstraße und am Tempelhofer Ufer


Jetzt habe ich ein Riesen-Bahnhofsvorfeld und einen Riesenbahnhof aber noch „lebt“ nichts am Anhalter Bahnhof. Wo sind all die Menschen, die mit den Zügen fahren sollen und wo sollen sie wohnen? Die Frage ist berechtigt.

Um auch meiner Frau zu zeigen, dass ich tatsächlich „Eisenbahn“ baue und nicht nur Kabel löte und säge (meiner Erfahrung sehen Frauen Modelleisenbahnen mit anderen Augen als wir Männer) kaufe ich mir für meine Anlage ein paar (viel Platz habe ich ja nicht zur Verfügung) Stadthäuser (Kibri 7172, 7174, 7176) u.a. Die sollen „meine Möckernstraße“ zumindest andeuten.

Die passen zwar nicht unbedingt nach Berlin, für mich aber sind sie ideal, vor allem auch wegen des etwas verniedlichenden Kibri-Maßstabs. So kann ich, obwohl die Anlage nur knapp einen halben Meter tief ist, Weite suggerieren.

Das Bild links zeigt meine Möckernstraße und das Bild rechts, das Tempelhofer Ufer, welches unmittelbar, nachdem es die Fernbahnbrücke unterquert hat, zur Möckernbrücke hin stark ansteigt.

Da rechts neben dem Tempelhofer Ufer auch gleich die linke Außenseite des Eckregals steht, habe ich die dort stehenden Häuser halbiert. Wie ich die dann (ohne Rückwand) später beleuchten soll und wie ich die Häuser an der abfallenden Straße ins Erdreich eingraben soll, das ist mir momentan noch ein Rätsel.

Das mit dem „Eingraben“ ist aber einfacher als gedacht. Ich habe die Kontur der Häuser einfach mit einem Metallsägeblatt (2 Stück rund 4 €) aus der „Straße“ herausgeschnitten und die Häuser dann in den Ausschnitten versenkt.


Die Fernbahnbrücke über den Landwehrkanal


Auch wenn ich jetzt ein paar Häuser aufgestellt habe, geht es mit der Eisenbahn doch nur langsam voran. Es kommt kaum Neues hinzu. Vor allem die astronomischen Preise schrecken mich ab. Noch immer kann ich’s nicht verwinden, dass ich seinerzeit für die Lämpchen an der Landwehrkanal-Brücke fast 150 € ausgegeben habe. Und was habe ich davon? 5 habe ich damals beim Einbau geschrottet und 3 irgendwann unterwegs – keine Ahnung, war es beim Hoch- und Runtertragen in den Keller oder jetzt beim Umzug? Jedenfalls leuchten jetzt nur noch vier.

Die meiste Zeit verbringe ich derzeit damit, Fahrzeuge aufs Gleisvorfeld oder auf die Fernbahnbrücke zu stellen und zu fotografieren. Manchmal versuche ich auch, die ich schon in der alten Wohnung hatte, wieder so zusammenzufügen, dass wenigstens der Betriebsablauf wieder funktioniert.

Auch wenn derzeit vieles noch nicht richtig funktioniert und ich noch lange nicht fertig bin, bin ich doch mit dem, was ich auf den Fotos sehe, doch sehr zufrieden.

Und auf jeden Fall macht es hier in der neuen Wohnung viel, viel mehr Spaß als damals in dem staubigen und kalten Keller.



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