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Ein Jahr, in dem sich alles ändert


Alles ist erreichbar


Als ich am 20.8.2009, ich weiß es noch ganz genau, es war ein Donnerstag, um 16:20 Uhr Ortszeit nach einer anstrengend Wanderung am Nordende des Großen Grabenbruchs unterm Egare Sero Waterfall stand und mir dessen weiches, sodahaltige, aber total erfrischende Wasser über den Körper lief, erfuhr ich eine Veränderung, wie ich sie in dieser Intensität zuvor noch nie erlebt habe. Eine Veränderung, die offenbar auch anderen aufgefallen ist (Anmerkung von Werner, der etwa 1 km vom Wasserfall entfernt auf mich wartete nach meiner Rückkehr: „Sag mal, gab’s da hinten Drogen?“) Jedenfalls fühlte ich mich irgendwie frei und nichts in der Welt sollte mich mehr schocken. Ich war sicher, in Zukunft alles erreichen zu können. Es gibt keine Problem (mehr)Hakuna Matata.

Da war es wohl nur noch eine Fügung des Schicksals, dass wir im November 2009 eine so saftige Mieterhöhung bekamen, dass das Fass übervoll war und wir die Wohnung (dort, wo der kalte, staubige Keller war) gekündigt haben. Was soll’s? Es gibt keine Probleme – Hakuna Matata.


Alles ist erreichbar


Wenn ich mir so ansehe, was  in 2010 dann noch alles passiert ist, sollte man das fast glauben. Es gibt keine Probleme mehr.

  • am 26. Juni erreicht die Deutsche Fußballnationalmannschaft nach einem Sieg gegen Uruquay den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika – dieses Ereignis ging als  Sommermärchen in die Geschichte ein..

Da kann es doch kein Zufall sein,

  • dass genau jetzt in Mering ein Wohnpark mit 100 exklusiven Mietwohnungen erstellt wurde, wir dort eine Wohnung bekamen (mit Hund!) und als Erstmieter sogar noch selbst die Bodenfliesen und den Teppich aussuchen konnten?

Schluss vom Lied: Im Mai ziehen wir um – und die Eisenbahn geht mit.


Mein eigenes Zimmer


In der neuen Wohnung habe ich nun endlich einen Raum, in dem ich an der Modellbahn bauen und diese auch dauerhaft stehen lassen kann.

Wie wohl jeder verstehen kann, konnte ich leider aber lange Zeit nicht bauen. Nachdem ich von Afrika zurück war und nachdem wir umgezogen waren, waren erst mal mit anderen Dingen beschäftigt: Wohnung einrichten, Gegend erkunden und vor allem die Berichte über die Serengeti und Sansibar schreiben..


Anschluss der Steuerleitungen an die Eisenbahn


Inzwischen sind auch schon wieder 3 Monate vergangen. Meine Frau und ich waren damit beschäftigt, die neue Wohnung einzurichten und auch die neue Umgebung zu erwandern, da blieb für Modelleisenbahn einfach keine Zeit.

 Heute nun habe ich dann endlich die elektrische Verbindung zwischen Blocksteuerung und Anlage einbauen können. Realisiert habe ich den Anschluss mittels eines 25-poligen Sub-D-Steckers, für den ich passend aus Aluminium-Profil eine Befestigung gefeilt habe.

Zunächst wollte ich die 25 Litzen ja selbst an die Stecker anlöten, aber dazu bin ich offenbar zu ungeschickt. Viel einfach ist es, ein bereits fertig konfektioniertes Kabel zu trennen und danach die einzelnen Litzen (so hat man viel mehr Platz!) irgendwo anzulöten oder (besser noch) anzuklemmen.

 


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