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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 4-09-01

Bauarbeiten entlang der Möckernstraße


Irgendwie gefällt mir der Bereich zwischen Bahnhofsvorfeld und S-Bahnhof Möckernstraße überhaupt noch nicht. Das „Sperrholzplatten-Gestückele“ in der Möckernstraße verwirrt. Aus diesem Grund habe ich nun den ganzen Bereich mit Fotokarton zugedeckt um darauf einen neuen Straßenverlauf zu planen.

Ein erster Entwurf sieht dann so aus: Zwischen Straße und Eisenbahn muss unbedingt eine Trennung vorgesehen werden, sei es eine Mauer; ein Industriezaun oder eine Mischung aus beidem. Da bin ich noch am Überlegen.

Die Möckernstraße aus Pappe macht sich gar nicht mal so schlecht. Um die Gehwege zu machen, kann man sehr gut Graupappe nehmen, die gibt es in unterschiedlichen Dicken und kosten fast nichts (ich glaube 1 oder 2 € für eine 105 x 75 cm große Platte).

S-Bahn-Kneipe mit Biergarten


Ich habe jetzt die Pappe-Straße (Möckernstraße) massiv mit der S-Bahn verklebt. Den vorderen Gehweg mache ich so, dass ich den Gehweg praktisch als Nut über und unter die Straße schiebe (wie ein H). Den Spalt in der Unterführung habe ich leider nicht gesehen, man kann den aber später noch problemlos von unten zu machen. Was ich aber vergessen habe, ist die Straße anzustreichen.

Der Straßenverlauf im Bereich der S-Bahn-Unterführung gefällt mir schon richtig gut. Da schreit die Arkade in der Ecke ja direkt nach einer S-Bahn-Kneipe.

Biergarten-Schirme


Bänke und Schirme wären nicht schlecht. Da mir die Ausstattungsdetails der gängigen Spur-N-Anbieter einfach zu teuer sind, habe ich heute mal probiert, aus 160 g/m²-Pappe einen Biergarten-Schirm selbst herzustellen. Im ersten Versuch nur mal mit weißem Papier. (Das kann man in jedem Kopie-Shop aber auch farbig bedrucken lassen.) Die Kante des Schirms beträgt 21,88 mm (entsprechend 3,50 m im Original). Die „Überhöhung ist 3 mm (entsprechend 0,48 m im Original). Dadurch werden (wenn man die Mathematik bemüht) die Nähte 15,8 mm lang und der Innenwinkel 87,9°.

Den Schirm habe ich mit dem Cutter-Messer ausgeschnitten und mittels Holzleim zusammengeklebt. Zum Schluss habe ich ihn auf einen Zahnstocher gesteckt und vor meiner S-Bahn-Kneipe in einem 2mm-Loch versenkt. Die Höhe habe ich jetzt nicht kontrolliert, weil ich einfach schnell ein schnelles Ergebnis wollte. Fazit: Ich komme auf etwa 3 Cent/Schirm. Auf einen DIN A4-Bogen 160 g/m²-Papier passen bei mir 24 Schirme. Der Bogen kostet 15 Cent und eine Farbkopie darauf 25 Cent. Zahnstocher kosten 100 Stück rund 1 €. Okay, für die „Pyramiden-Berechnung“ braucht man ein bisschen Gehirnschmalz. Das wars.

Was da dann noch für ein Potential drin steckt, das glaubt man kaum. So gewinnt die Kneipe schon ungemein allein dadurch, dass ich (im rechten Bild) die Türe geöffnet habe. Die Wirkung ist jetzt schon fantastisch. Ich kann mir schon gut die Szenerie vorstellen, wie ein Zecher aus der beleuchteten Kneipe herauskommt und sein Schatten auf die Straße fällt. Dazu muss ich die Kneipe aber erst beleuchten.

Beleuchtung der Lagerhalle


Da unmittelbar hinter der Lagerhalle Gleise liegen, die hinunter zu der nördlichen Kehrschleife führen, kann ich den mit Klebe-LEDs ausgestatteten Lichtkäfig der Lagerhalle nur 10 mm tief machen, was aber nicht stört, da man durch die Milchglasscheiben ohnehin nicht ins Innere sieht.

Ihren Strom bekommt die Lagerhallen-Beleuchtung  (wie übrigens alle andere Lichtquellen des Moduls „S-Bahnhof Möckernstraße“) von einem an der Unterseite der S-Bahn-Trasse angeschraubten blauen Verteilerbalken (rot Anode, schwarz Kathode).

Beleuchtung der Kneipe


Um in der Kneipe Licht zu machen, habe ich oben geschlitzte Seitenwände eingeklebt. Dort kann man dann eine mit aufgeklebten LED  versehene 1-mm-Sperrholz-Decke einschieben.

Biertisch-Garnituren


Nachdem ich gestern den 3 Cent-Biergarten-Schirm gebaut habe, hat mich Susanne beim Spazierengehen auf die Idee gebracht, ob ich für die S-Bahn-Kneipe nicht auch noch Tische machen könnte. Einfach mal probiert: Von einer 7 mm x 1 mm Leiste (60 Cent/m) habe ich 18-mm-Stücke für eine Tischplatten abgeschnitten. Die „Füße“ sind aus 4 mm langen Abschnitten einer 2 mm x 1 mm Leis-te, ebenso die 12 mm lange Querstrebe, die dem Tisch etwas Stabilität geben soll. Die 2 mm x 1 mm-Leiste kostet auch 60 Cent. Zusammengeklebt wird alles mir Ponal-Holzleim. Das kostet euro-mäßig nicht viel, aber Nerven, weil das Zeug einfach zu futzelig ist.

Die kürzeren Stückchen werden stirnseitig an das 10mm-Stück angeklebt. Nach dem Trocknen wird die „Tischplatte“ mit dem Cuttermesser abgeschnitten und der Tisch ins „Gelände“ aufgestellt. Keine 10 Minuten Arbeit und ein Biertisch praktisch für umsonst.

Sand für die Wege


Natur kann man, so meine Meinung, richtig gut auch mit Produkten aus der Natur nachbilden. Der Schlamm aus einer Pfütze bei den Kühen am Bahngleis ist (getrocknet) geradezu ideal für den Sandweg vor der S-Bahn-Kneipe – und er kostet nichts.

Und das Schönste: Er harmoniert farblich perfekt mit dem Woodland Streumaterial für das daneben spärlich wachsen-de Gras. Dazu habe ich einen neuen Tisch und Bänke gemacht und Bordsteine gesetzt.

Nachdem ich meine Tische auf der Anlage aufgestellt habe, gefiel mir die Querstrebe am Tisch nicht mehr, also habe ich sie rausgebrochen. Auch der weiße Schirm mit dem &-Zeichen wirkt auf mich irgendwie „chinesisch“ und so habe ich einen neuen gemacht mit dem Aufdruck „BERLINER Pilsener“. Da noch kein Loch in der „Wiese“ ist, habe ich den Schirm zu-nächst mit einer Klammer festgehalten.

Vom Gleisvorfeld scheint sehr wohl Licht zur Kurve herüber, aber das reicht für die Möckerstraße nicht aus. So setze ich dort zusätzlich zwei LYM 36-Straßenlaternen. Auch die gelbe „Funzel“ in der Werkstatt unter der S-Bahn wird erneuert. Sie ist mir einfach zu dunkel, weshalb habe ich dort noch eine weiße LED eingeklebt, die mit einem 440- Ω-Vorwiderstand dann aber wiederum zu hell ist. Ich muss einfach wieder auf meine Stan-dard-2,2-kΩ-Widerstände zurückgreifen.

Das klappt prima. Sämtliche 2,2 kΩ-Vorwiderstände sind angelötet und die Laternen eingeklebt. Jetzt muss ich nur noch warten, bis der Leim trocken wird. Dazu ist ja u.a. auch die Nacht da.

Heute habe ich dann die Straße mit „Neutral Grey 084“, gemischt mit „weiß“ gestrichen (bei der Straße etwa 1:1, bei den Gehwegen mit einem irre Überschuss von Weiß) sowie eine zweite Biertischgarnitur und einen offenen und einen zusammengefalteten Schirm angebaut. Am Bild habe ich dann gesehen, dass am Gehweg im Tunnel auch noch Farbe fehlt. Das habe ich inzwischen nachgebessert.

Zusammen mit der Straße davor sind der S-Bahnhof und die nördliche Möckernstraße ein einziges, herausnehmbares Modul.

Beleuchtung des Bahnhofsgebäudes


Ich habe noch ein paar LNH 03-Parklaternen übrig, die ich nun sukzessive in der Bahnhofshalle unterbringen will. Da trifft es sich gut, dass ich direkt unter dem Bahnhof einen Stromverteiler habe, wo ich 6,3 V abgreifen kann (oben die Anode, unten die Kathode, aber nie den Vorwiderstand vergessen!) Eine nach der anderen Laterne wird gesetzt, überprüft und dann mit Holzleim fixiert.

Inzwischen stehen jetzt an Bahnsteig 1 acht Laternen und an Bahnsteig 2 und 3 je drei Laternen. Die anderen folgen später.

Ich verstehe nicht, warum die Laternen manch-mal leuchten und manchmal nicht, denn kurz vor dieser Aufnahme tat die Laterne (grüner Pfeil) noch. Ich vermute, dass bei einzelnen Laternen die Vorwiderstände zu groß sind. Ich habe jetzt die Laternen (25) und (26) mit „nur“ 680 Ω angeschlossen (andere Widerstände hatte ich nicht zur Hand) und jetzt leuchten sie. Fazit: Es gibt ganz offensichtlich zwei unterschiedliche Arten von „Parklaternen“, manche, die mit 2,2 kΩ arbeiten und manche, die einfach weniger Vorwiderstand wollen.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN