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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 4-06-03

Das Bahnhofsgebäude


Die Farbe des Bahnhofsgebäudes


Lange habe ich überlegt, welche Farbe das Bahnhofsgebäude meines An-halter Bahnhofs wohl haben könnte. Dem ersten Eindruck nach und aus der Erinnerung heraus hätte ich aus der Farbpalette links unten spontan irgendeinen helleren Farbton genommen, z.B. „Shady Yellow A 50“ (zweite Reihe ganz rechts) oder noch besser das etwas Leuchten-dere „Clear Yellow A 50“ genommen (links unten das hellere Gelb).

Dass die wohl beste Farbe allerdings die zweitdunkelste der Palette ist, hätte ich nie gedacht. Der Vergleich mit einem Originalfoto des Anhaltes Bahnhofs, zeigt aber, wie unwahrscheinlich uns das Auge betrügt. Das Ergebnis „Shady Orange C 70“, das ist das dunkle rechts unten, ist für mich unglaublich.

Das wird irgendwie alles zu teuer! Deshalb habe ich mal versucht, das ursprünglich hellgelbe Gebäude an manchen Stellen mit „Goya Acrylic lichter ocker 34222“ zu überstreichen. So schlecht sieht das gar nicht aus, finde ich. Der Grundton sollte meiner Meinung nach Goya Acrylic 250ml beige sein. Den gibt’s bei uns aber in keinem Laden, nur Elfenbein. Aus diesem Grund habe ich „Goya Acrylic 250ml beige“ bei Amazon bestellt. Die „Gestaltung“ mit dieser Farbe als Grundton und „Goya Acrylic lichter ocker“ zum „Verschmutzen“ gefällt mir.

Momentan habe ich an den Fenstern der Fassade aber noch ockergelbe Ränder, was nicht so gut aussieht. In den Flächen selbst stören die Ockerfarben dagegen nicht.

Das Streichen der Wände ging jetzt besser als gedacht. Dazu habe ich die Farben „Goya Acry-lic beige“, „Goya Acrylic lichter ocker“ und einen Hauch „Terrakotta“ in einem Kräuterquark-Becher gemischt und dann die Fassaden mit einem breiten Borstenpinsel „wild“ angestrichen. Das reicht. Jetzt muss ich nur noch ein bis zwei Stunden warten, bis die Farbe trocken ist.

Was mir aufgefallen ist, man kann eigentlich mit jeder der 3 Farben später noch nacharbeiten, ohne dass das in irgendeiner Weise einen negativen Effekt hat. Man muss nur darauf achten, dass man mit einem sehr, sehr trockenen Borstenpinsel über das bereits Gestrichene drüber streicht.


Einsetzen der Fenster


Bevor ich Innen- und Außenfassade zusammenklebe, müssen je Seite erst noch die 6 großen und die 21 darunter liegenden kleineren Fenster eingesetzt werden. Sämtliche Fenster habe ich in Corel-Draw gezeichnet, auf Transparentpapier gedruckt und anschließend laminiert.

Beim Einsetzen der Fenster kommt es auf Bruchteile eines Millimeters an, sodass das nur auf meinem Leuchtpult geht, den ich noch aus meinen Dia-Zeiten habe. Dazu wird zunächst jedes Fenster einzeln auf die Fensteröffnung ausgelegt, mit Tesakrepp fixiert und dessen Lage auf dem Leuchtpult kontrolliert. Anders wäre das ein Ding der Unmöglichkeit. Erst wenn ich da zufrieden war, kam zwischen Laibung und Laminierfolie ein Tropfen Sekundenkleber. Erst wenn die Fensterfolien aufgrund des Sekundenklebers unverrückbar fest angeklebt waren, habe ich die außen mit einem Ring auf Holzleim umrundet.

Ich finde, die Wirkung der Fenster – wenn auch nur gedruckt – ist fantastisch. Jetzt bloß nichts übereilen. Die östliche Wand z.B. darf ich erst anbringen, wenn dort alle „Terrakotta-“ und „Stuck-Teile“ angebracht sind. Später komme ich dort (weil die Anlage fest in ein Regal eingebaut ist) nie mehr hin.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN