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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 4-06-02

Das Bahnhofsgebäude


Terrakotta- und Stuck-Arbeiten


Jetzt, wo das Gebäude steht, möchte ich das Südportal und die Ostfassade des Gebäudes weiter – so wie es im Stil der Backsteinarchitektur Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts war es üblich, Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts üblich war – mit Schmuckelemente aus Terrakotta und Stuck verschönern Derart schmückende Terrakotta-Elemente (am Anhalter Bahnhof beispielsweise um die Rundbögen oder an den Friesen) lassen das Bauwerk – so mein Empfinden – einfach noch individueller und noch freundlicher erscheinen. Klar, dass auch mein Anhalter-Bahnhof-Modell diese Verzierungen aufweisen muss. Die entsprechenden Zeichnungen habe ich heute erstellt und dann zum Lasern gegeben.

BIs die gelaserten „Terrakotta-“ und „Stuck-Teile“ kommen, beschäftige ich mich mit dem Dach der Bahnsteighalle.

Anbringen der „Terrakotta-“ und „Stuck-Teile“


Die gelaserten „Terrakotta-“ und „Stuck-Teile“ sind endlich gekommen. Natürlich mach ich mich – ohne viel zu überlegen – gleich daran, sie anzubringen, als Erstes – weil sie einfach etwas gröber und deshalb leichter zu verarbeiten sind – die Umrandungen an den Rundbögen der Mauernischen an der Reihe.

Und wieder mal habe ich – weil ich nicht warten konnte und auch nicht genau geguckt habe – Mist gemacht. Vergleicht man nämlich meine Hallen-Längswand mit der Abbildung auf Seite 145 im Helmut-Maier-Buch Berlin Anhalter Bahnhof, dann stellt man fest, dass die obere Ausrundung bei Fenster (grüne Pfeile) und Rundbogen (rote Pfeile) auf einer Linie liegen und nicht, wie bei mir, deren Unterkanten. Zum Glück kann man die Holzleim-Verklebungen mit viel Wasser wieder lösen, die Umrandungen der Rundbogen abpulen und später neu verkleben.

Das sieht jetzt doch schon viel besser aus. Weiter mache ich über den Fenstern, unter den Fenstern und noch mal 1 cm weiter unten drei komplett umlaufende Friese aus 3 mm x 1 mm-Leisten und darauf aufgeklebten 1 mm x 1 mm-Leisten. Das oberste Fries liegt 5 mm unterhalb der Mauer-krone der Seitenwand, das unterste 66 mm über Straßenniveau. Das Ganze ist sehr, sehr zeitaufwändig, aber ich hoffe, dass sich der Aufwand lohnt.

Rechts und links oberhalb der großen Fenster fehlen in den Ornamente, die aber schon gelasert vorliegen, in halber Höhe der Umrandungen an den Rundbögen fehlen noch Querrippen (Achtung, diese dürfen nur etwa ½ mm aus der Wand herausragen, sonst sind sie zu wuchtig) und ganz, ganz unten bei den „Schießscharten“ fehlt noch ein Sockel, aber sonst bin ich schon sehr zufrieden.

Die Ornamente oberhalb der großen Fenster sind eingesetzt und die Balustrade auf der Mauerkrone ebenfalls. Auch wenn an der Farbe noch etwas gearbeitet werden muss, gefällt mir die Ausschmückung der Wand sehr gut.

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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN