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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 4-05-01

Beleuchtung von Halleschem und Tempelhofer Ufer im Bereich westlich der Fernbahnbrücke


Den westlich der Fernbahnbrücke liegenden Bereich um den Landwehrkanal beleuchte ich bewusst mit zwei verschiedenen Sorten von Laternen: An den Straßen entlang möchte ich LYM36-Laternen verwenden und zur Beleuchtung der Fußwege solche des Typs LYM17, Ich finde, dass gerade die Vielfalt, auf der Fernbahnbrücke stehen ja die nur 3 cm hohen LNH 03-Parklaternen, den Reiz ausmacht.

Als die Laternen kommen, lege ich die beigefügten Vorwiderstände gleich beiseite und ersetze sie durch solche mit 2,2 kΩ. Dadurch leuchten sie „schummeriger“ und sehen meines Erachtens einfach besser aus.

Während ich für die Straßenlaternen und 3 der 4 Gehweglaternen die Löcher bohren kann, bereitet mir die nahe der Fernbahnbrücke stehende Gehweglaterne am Tempelhofer Ufer Probleme. Ihr Bohrloch läge direkt unter der Hochbahnbrücke an einer Stelle, wo ich jetzt einfach nicht mehr hinkomme (grüner Pfeil). Von oben verhindert die fest eingebaute Hochbahnbrücke, dass man hier bohren kann, und von unten komme ich an die Anlage eh nicht mehr hin.

Ich müsste also  2 Löcher bohren, eines zum Lampe versenken und ein zweites, aus dem das die Anschluss-Kabel wieder hochkommen. Denn UNTER die Anlage komme ich keinesfalls. Die nach oben geführten Kabel müssten dann (wie im echten Leben) in einem Graben verlegt und unter Gras versteckt werden.

Das Loch, in das die Laterne eingesteckt wird, ist schnell gebohrt. Dazu habe ich einfach mit einem sehr langen 4-mm-Borher die Fahrbahn der Hochbahnbrücke durchbohrt. Schwieriger wir es mit der Bohrungen, durch die die Kabel seitlich weggeführt werden sollen.

Zu diesem Zweck habe ich mehr oder weniger willkürlich mit einem 8-mm-Bohrer von schräg oben ein Loch unter der Hochbahnbrücke gebohrt (Bild unten links) und einen 8-mm-Rundstab eingesteckt. Misst man  z.B. 106 mm vom Bohrloch entfernt nach oben, stößt man in 139 mm Höhe am Rundstab an. Tangens aktiviert ergibt einen Neigungswinkel von 37,3° gegenüber der Senkrechten.

Mit dieser Winkelvorgabe habe ich unter Zuhilfenahme eines Bohrständers eine Dachlatte durchbohrt und den 8-mm-Rundstab eingesteckt. Sägt man nun oberhalb der Holzleiste und im seitlichen Schlitz geführt den Rundstab ab, erhält man 4 mm dicke Scheibchen, die dann mit Goya Acrylic 84121 Grüne Erde gestrichen werden. Wenn die Schnittstelle trocken ist, wird senkrecht und einigermaßen mittig ein 2,5mm-Loch für die Aufnahme der Laterne gebohrt. Parallel dazu, leicht versetzt, ein Loch, in dem ich die Kabel der Lampe wieder nach oben führen kann, denn unter die Platte komme ich ja nicht mehr.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN