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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 4-03-02


Die Blocksteuerung


Zum Betrieb der großen Ringstrecke verwende, wie vor 25 Jahren bereits beschrieben, eine Blocksteuerung (einen Streckenblock) von s.e.s. Meine Anlage ist in 6 Abschnitte (Blöcke) unterteilt. Am Ende jedes Abschnitts steht ein sogenanntes Blocksignal. Die Funktion dieses Blocksignals ist in die Steuerung integriert, es muss also nicht tatsächlich ein solches auf der Anlage aufgestellt sein.

Sobald ein Verbraucher (eine Lok, ein beleuchteter oder mit einem Widerstand versehener Wagen ) am (wenn auch nur ge-dachten) Blocksignal vorbeifährt, stellt er dieses auf „Rot“, sodass der zuletzt befahrene Abschnitt gesichert wird. Das heißt aber nicht anderes als, dass dort (einstellbar, mehr oder weniger schnell) die Energieversorgung heruntergefahren und somit der dort befindliche Zug abbremst und stehen bleibt. Er dann so lange im gesicherten Blockabschnitt, bis der vorherfahrende Zug seinen (in Fahrtrichtung weiter vorne liegenden Streckenabschnitt) wieder verlassen hat. Das hört sich alles vergleichsweise kompliziert an.

Für mich als Anwender ist eigentlich nur wichtig, dass von den Anschlüssen „C“ der grünen Kästchen sechs grüne Kabel zu den in Fahrtrichtung rechts liegenden Schienen der Ü-Bereiche und von den Anschlüssen „A“ der rosafarbenen Käst-chen sechs blaue Kabel zu den ebenfalls in Fahrtrichtung rechts liegenden Schienen H-Bereichen führen. Sind die richtig angeschlossen, dann sollte die Blocksteuerung (wie oben beschrie-ben) funktionieren.

Diese 12 Kabel (6 grüne und 6 blaue) müssen von der Blocksteuerung zur Anlage führen und dabei über die RS-232-Buchse geführt werden.

Anlöten der Kabel


Leider muss ich die Kabel an der RS-232-Buchse selbst anlöten. Seit einer Woche bin ich nun schon dran, aber die Pins der Buchse liegen so dicht und die Farben sind einander so ähnlich, dass es mir einfach nicht gelingen will. Dazu sind meine Augen auch zu schlecht und meine Finger zu wurstig. Immer wieder tropft mir Lötzinn auf einen benachbarten Pin und macht mir (indem er benachbarte Pins elektrisch verbindet) wieder alles zunichte.

Pin 6 „dunkles Blaugrün“ beispielsweise ist absolut nicht sauber gelötet. Das muss ich nochmal ran. Pin 20 „mint“ und Pin 26 „rot-schwarz“ sehen auch nicht gerade gut aus.

Verbesserter Anschluss


Am Mittwoch dann die Idee: Damit sich die angelöteten Kabel später auf keinen Fall berühren können (auch nicht einzelne Fasern!) stülpe ich um jede einzelne Lötstelle (unmittelbar, nachdem das Kabel angelötet ist) einen 1 cm langen Schrumpf-schlauch.

Das dauert jetzt eben ein bisschen, bis ich jedes der 25 Kabel verlängert habe. Ich bin grad beim Kabel mit der Farbe „blasslila“ und fünf Minuten später bei „gelb“. Im Fünf-Minuten-Takt sind dann „orange“, „blau“ und all die anderen dran. Alles in allem war ich über 2 Stunden dran, als ich mit dem „rot/schwarzen“ das letzte Kabel an PIN 25 anlöte.

Für mich sieht es zumindest ein bisschen ordentlicher aus als die frühere Verlötung. Ich kann mir nur selbst die Dau-men drücken und Glück wünschen, dass es auch betriebssicher ist.

Die Testfahrt unterm Marktplatz verläuft gut, d.h. dass die Kabel (zumindest für den Teil der südlichen Kehrschleife) offenbar richtig angelötet sind. Leider sind die Kabel zwi-schen RS 232-Buchse und Marktplatzplatte aber zu kurz (es fehlen 15 cm Kabel!), so-dass ich in die bereits gelöteten Kabel noch Stücke einsetzen und abermals mit Schrumpfschlauch versiegeln muss. Das ist doch Pfusch! So kann man doch einfach nicht Löten.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN