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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 3-09-01


Laserauftrag für die Gestaltung der S-Bahn-Arkaden


Wie immer werden meine Zeichnungen zum Lasern auf einem uralten Rechner (Windows 7) in Corel Draw gezeichnet.

Dummerweise habe ich beim Laser-Auftrag die 3mm-Distanzstücke für die Arkaden vergessen. Die brauche ich aber, um die räumliche Tiefe zu erhalten. Ich habe sie eben dann auch noch gezeichnet und dann zum Lasern geschickt. Das Lasern wird wohl bis Ende Januar dauern, weil er, wie sie, wie man mir sagt sagt, momentan total überlastet sind.

Abholen der gelaserten Teile


Wegen dem Mauerwerks-Imitat musste man anscheinend  3 h lasern, was sehr, sehr teuer wird.  Das muss ich beim nächsten  Mal unbedingt anders machen!

Den regulären Preis, so der Auftragnehmer,  könnte er mir nicht abverlangen, weshalb ich ausnahmsweise einen Sonderpreis bekäme. Material 12 €, Arbeitszeit 60 €. Ich finde das, für das, was ich bekommen habe, mehr als fair. (Regulär wären, glaube ich 30€/h).

Einbau der gelaserten Teile


Wenn ich unter dem S-Bahnhof Läden, Bars oder Werkstätten einbauen will, müssen diese auch zugänglich sein, d.h., die Fronten müssen aus der vertikalen Stütze des Z-förmigen S-Bahnhof-Profils ausgeschnitten werden. Die Löcher um die Frontplatten der Arkaden-Läden herum sollten etwa 80mm breit sein, dann müsste alles klappen!

Dazu habe ich zunächst mal an den entsprechenden Stellen des S-Bahnhof-Unterbaus mit Bleistift die Lage der Arkaden angezeichnet und in die oberen Ecken mit einem 8mm-Bohrer Löcher gebohrt.

Ich habe riesiges Glück, dass ich die Löcher für die Arkaden-Läden unter der S-Bahn mit der Stichsäge aussägen kann. Die Gleitplatte der Stichsäge ist knapp 70 mm breit, das Sägeblatt ist 33,6 mm von der Außenkante weg und die Schnittstelle liegt 36 mm über der Möckernstraße. Das haut genau hin!

Aber eine gute Idee war das wahrlich nicht, denn manchmal hatte ich den Eindruck, jetzt mache ich alles kaputt. Beim Sägen hat die Arkade dermaßen vibriert, dass sich am S-Bahnhof das Bahnsteigdach gelöst hat. Aber am Schluss hatte ich die waagrechten Schnitte dann doch.

Die vertikalen Schnitte jedoch muss ich jedoch von Hand machen. Die Stichsäge ist einfach zu groß. Deshalb das Stichsägen-Sägeblatt einfach in einen Klemm-Griff eingespannt und Wunder über Wunder, das Aussägen von Hand geht besser, als ich gedacht habe.

Natürlich sind die Sägeschnitte furchtbar ausgefranst, aber das sieht man nachher nicht, wenn die Verblendung davor kommt. Zur Not kann man die Kanten auch noch etwas mit der Raspel oder einem 80er Schmirgelpapier bearbeiten. Inzwischen sind die Löcher überall unter der S-Bahn gesägt und die Holzteile herausgebrochen.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN