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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 3-01-03


Neugestaltung des Halleschen Ufers und der Möckernstraße II


Der Übergang Hallesches Ufer/Möckernstraße


Ich glaube, ich muss den Bereich der Straße, auf dem die Häuser stehen, fest in die Anlage einbauen, und zwar mit etwa 4 mm Überstand zum Park hin. Auf der fest eingebauten Straße liegt dann später der Gehweg auf, der fest mit dem Park verbunden sein muss.

Trotzdem bleibt es ein Mords-Gepfrimel, die Straße hinter der Bahn einzupassen, vor allem deswegen, weil die Möckernstraße an ihrem Südende 21 mm tiefer liegen muss. Folglich muss der massive Stützblock, der bis jetzt unter den Häusern liegt, unbedingt weg. Ich säge und säge, aber ich komme nicht voran. Denn auch hier schlägt Murphy wieder erbarmungslos zu:

Da ich zum Festkleben der Stützen an der Verbindungsstelle zwischen S-Bahnhof und Hochbahn aus Platz-gründen seinerzeit keine Schraubzwingen ansetzen konnte, habe ich diese damals nach dem Ein-leimen mittels Spaxschrauben fixiert. Und an genau diesen bleib ich beim Sägen immer wieder hängen. Mit viel Aufwand kann ich die Schrauben aber herausbohren und die Stützen dann mit Stechbeitel und Raspel herunter arbeiten.

Ich habe den Gehweg jetzt an die Straße geklebt. Am linken Haus habe ich eine Aussparung für eine Treppe nach unten gemacht, an der Kneipe müssen Treppen nach oben kommen. Das Hotel geht ebenerdig rein. Der Park muss noch etwas angehoben werden und zur Straße hin noch Stützen bekommen.

Die Straßenfällt nach rechts leicht ab – Gefälle etwa 3%. Beim Haus mit dem grauen Dach muss man nun eine Stufe hinunter, um zur Haustür zu kommen, beim Hotel geht‘s ebenerdig rein und zur Kneipe muss man ein oder zwei Stufen hoch.

Der Bereich zwischen dem Meeresakrobaten-Park und der südlichen Möckernstraße


Inzwischen habe ich die „Möckernstraßen-Grundplatte“ ausgesägt und die Platte passt perfekt! Lediglich dass Hallesche Ufer (die graue Straße unter der Hochbahnbrücke rechts neben der Sperrholzplatte) liegt noch etwa 4 bis 5 mm tiefer. Mit Streben, die ich zwischen Straße und weit darüberliegendem Regalbrett ein-klemme, lässt sie die Straße aber nach unten drücken und verleimen. Wenn man das eine Tag trocknen lässt, müsste es halten.

Ich habe die Grundplatte für den Park eingesetzt und nun den Park darauf festgeklebt. Ob das gut war, das stellt sich morgen heraus.

Zum Schluss werden auf der Sperrholzplatte die „Baugruben“ für die Häuser ausgesägt und die Häuser darin „versenkt“. Der Hoteleingang sollte ich auf Straßenniveau sein. Damit müsste die linke Kante des linken Hauses 3 mm in den Untergrund versenkt und das Eckhaus am Eck-Eingang zur Gaststätte um 3 mm erhöht werden. Soll ich dort Treppen hinmachen?

Alles in Allem sieht die neue Möckernstraße doch gar nicht mal so schlecht aus. Noch ein bisschen graue Farbe und die Sache ist perfekt.

Laternen am südlichen Halleschen Ufer

Nachdem an der neugestalteten Kurve des Halleschen Ufers der Gehweg fertig ist, habe ich vier Laternen des Typs LYM 36 mit Vorwiderständen versehen, und entlang der Südseite der Straße vier 3mm-Löcher gebohrt, und die Anschlusskabel durchgefädelt. Da die Straße mit nur 1mm Stärke aber zu dünn ist, muss ich die Straße im Bereich der Bohrlöcher unten noch mit 5mm-Brettchen verstärken. Anschließend werden die Anschlusskabel schroff zur Seite gebogen und mit Holzleim fixiert. Wird wohl etwas dauern mit dem Trocknen.

Inzwischen stehen die 4 Laternen. Bin auf die Testfahrt gespannt und darauf, ob irgendwo unten ein Zug hängenbleibt. Momentan sieht es so aus, als ob nun auch große Loks unter der neuen Straße mit ihrem Laternen hindurchkommen. Die Testfahrten verlaufen – auch nach längeren Fahrten – allesamt erfolgreich! Beim Befahren der nördlichen Kehrschleife gibt es nirgendwo Probleme und die Straßenlaternen entlang des halleschen Ufers leuchten.

Heute Nachmittag war ich kurzfristig erschreckt, weil die Straßenlaternen nicht mehr alle leuchteten (grüner Pfeil). Das lag aber nur am nicht richtig eingesteckten Stecker am Delock in der Schublade.

Auswirkungen auf den Meeresakrobaten-Park

Durch den Umbau der Möckernstraße hat sich auch die Situation am Meeresakrobaten-Park massiv geändert. Ich brauche eine neue Grundplatte, die exakt in die Aussparung oberhalb der linken Kehrschleife passt. Mit meiner bewährten Methode, wonach ich von einem keinen, zentralen Brettchen aus, mittels aufgelegten Pappestreifen und anzeichnen und ausschneiden und wieder anzeichnen allmählich die äußere Kontur einer Aussparung ermittle, erstelle ich auch hier die Grundplatte.

Mit roher Gewalt (Hammer und Stechbeitel) habe ich die Stützmauer unterm Hotel dann rausgebrochen und durch schmale Stützstreifen ersetzt.

Jetzt klafft noch ein großes Loch unterm herausnehmbaren Park. Der Park kommt jetzt aber so weit nach oben, dass ich wahrscheinlich eine 4mm-Grundplatte, welche die ganze Aussparung überdeckt, unter den Park schieben kann.

Eigentlich müsste ich jetzt die Grundplatte für den Park machen, aber ich habe irgendwie Schiss, dass das nicht klappt. Also warte ich noch.

Inzwischen habe ich die Grundplatte unter dem Park aus 5 mm Sperrholz ausgesägt. Die Platte passt perfekt! Da die Straße rechts unter der Fernbahnbrücke noch etwas tiefer ist (etwa 4 bis 5mm) als der Park, habe ich den Straßenrand mit einer Laubsäge eingesägt, den „Absprung“ mittels Platten und Schraubzwingen hergestellt und mit Holzleim verleimt. Wenn man das eine Tag trocknen lässt, müsste es halten.

Durch den Umbau des Bereichs Möckernstraße muss das Hallesche Ufer im Kreuzungsbereich Möckernstraße/Hallesches Ufer um etwa 5mm angehoben werden. Das realisiere ich dadurch, dass ich die „Hallesches-Ufer-Platte“ seitlich der Straße mit der Laubsäge einsäge, die Straße um Plattenstärke gewaltsam nach oben drücke und diese Position mit viel, viel Heißkleber und Holzleim fixiere. Aus meiner Sicht blanker Pfusch, aber die Straße hält.

Auch an anderen Stellen ist rohe Gewalt erforderlich. So kann ich die Teile des ursprünglichen Meeresakrobaten-Parks (da er ja unter der Geländehaut hohl ist) auch nicht einfach auf die neue „Meeresakrobaten-Park-Grundplatte“ schrauben, sondern muss sie – unter Anwendung „Schweren Geräts“ – darauf festkleben. Schlussendlich aber ist nur wichtig, dass es funktioniert und hält.


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