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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 2-09-02

Der S-Bahnhof in der nördlichen Möckernstraße


Der Kreis, in dem die Gleise innerhalb des Bahnhofgebäudes und anschließend unter dem S-Bahnhof in den Untergrund gehen muss irgendwie kaschiert werden. Aus diesem Grund habe ich vor, am nördlichen Ende der Möckernstraße die Hochbahn östlich des Gebäudes des Anhalter Bahnhofs auf einer Arkade in einer zweigleisigen S-Bahn-Station mit Mittelbahnsteig enden zu lassen. Der Bahnhof soll 94 cm lang (entspricht im Original 150 m)und 11 cm breit (im Original 18 m) breit werden und etwa 4,5cm (7,2 m) oberhalb der Möckernstraße liegen.

Ich denke, dass es am besten ist, wenn ich den Bereich „S-Bahnhof/nördliche Möckernstraße“ wie schon andere Bereiche der Anlage zuvor aus einem einzigen herausnehmbaren Segment mache. Weil aber genau unter der S-Bahnstation die Zufahrtsgleise zur linken Kehrschleife verlaufen, muss die S-Bahn-Station unbedingt haubenförmig ausgeführt wer-den.

Die obere Abdeckung der Haube aus 8-mm-Sperrholz-Brett mache ich wegen des geplanten Mittelbahnsteigs 11 cm breit. Dieses „S-Bahnhof-Basis-Brett“ muss nun so hoch liegen, dass dessen Unterkante auf keinen Fall in das Lichtraumprofil der Zufahrtsgleise zur Kehrschleife ragt. Das ist leicht zu realisieren.

Stabilisiert wird das S-Bahnhof-Basis-Brett vorne durch eine nach unten ragende 5 cm hohe und 6 mm dicke Leiste und einer davor angeklebten 15 mm breiten und 3 mm dicken Leiste. Auf Letzterer soll später die Möckernstraße aufliegen.

Aufgrund dieses Z-Profils ist das S-Bahnhofs-Segment so stabil, dass ich es als Ganzes abnehmen kann. Die Schwierigkeit besteht lediglich darin, das Profil so zu gestalten, dass sowohl die Gleise auf der S-Bahn-Trasse mit den Gleisen der Hochbahnbrücke als auch die ein Stockwerk tiefer liegende Nördliche Möckernstraße mit der bereits verlegten Südlichen Möckernstraße fluchten. Weiter ist wichtig, dass das Z-Profil nirgendwo mit dem Lichtraumprofil der Zufahrtsgleise zur nördlichen Kehrschleife kollidiert.

Auf einer  Hartfaserplatte habe ich angezeichnet, wo später mal die Möckernstraße hin soll. Das kann ich auch großzügig ausscheiden und später zum Einpassen noch so lange andere Hartfaser drüber kleben, bis es passt. Erst die endgültige Sperr-Holzplatte später muss dann  genau sein.

Bevor ich den Bahnsteig und die Vorderwand des Hochbahnhofs aufklebe, muss ich unbedingt Testfahren machen und sehen, ob der Zug überhaupt am Bahnsteig vorbeikommt. Klappt das, muss ich in die S-Bahn-Deckplatte Aussparungen für die Weichenantriebe und an der späteren Arkadenwand noch eine Öffnung für den geplanten Tunnel aussägen. Trotz dieser Schwächung ist das z-förmige Winkelprofil des Unterbaus immer noch recht biegesteif.

Testfahrten auf der Fernbahnstrecke unterhalb des S-Bahnhofs


Wegen des geringen Lichraumprofils auf der gesamten Anlage (die Steigungen sollten ja möglichst gering sein) kann ich lediglich Dampf- und Dieselloks sowie Akku-Triebwagen einsetzen. Zum Test nehme ich daher eine V200 und einen mit einem Holzklötzchen hoch beladenen offenen Güterwagen, der zur Höhenkontrolle herhalten muss.

Und es klappt super! Die V200 und der mit einem 18mm hohen Holzklötzchen beladene Verbandsgüterwagen A6 kommt überall durch, auch an meiner Problemstelle unter dem Meeresakrobaten-Park.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN