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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 2-08-02


Die Hochbahnbrücke am Landwehrkanal – 5. Versuch


Obwohl mir 80 mm für die Trassenbreite überhaupt nicht gefallen, bleibt mir wohl keine andere Wahl

Brücken-Dummy aus billigem Pappelsperrholz


Zunächst aber (dazu habe ich schon so viel gebaut und wieder eingerissen) brauche ich einen Dummy aus billigem Pappel-Sperrholz. Ich säge mir also 62 mm breite und 100 mm lange Sperrholzbrettchen zurecht. Dann verbinde ich jeweils zwei davon gelenkig mithilfe von 4-mm-Schrauben, Muttern und Karosserie-Scheiben. Zieht man die Schraubverbindungen dann mehr oder weniger fest an, kann man sie Brückensegmente (ein bisschen Reibung muss schon sein!) immer noch beliebig gegeneinander ausrichten.

So liegt der Brücken-Dummy schon mal grob quer über der Anlage. Dass sich dabei – entsprechend der Trassenführung – zwischen den  einzelnen Brücken-Elementen unterschiedliche „Knick-Winkel“ ergeben, versteht sich von selbst, auch dass diese nicht immer – wie beim ersten Entwurf festgelegt – 100 mm lang sein müssen.

An manchen Stellen kann ich die Gleisradien so groß wählen, dass der Innenwinkel zwischen zwei Brücken-Elementen fast an einen „gestreckten“ Winkel von 180° herankommt. Da kann ich die Brückensegmente locker auch länger machen als 10 cm (aufs Original umgerechnet: 16 m).

Ähnlich gehe ich vor, wenn der Innenwinkel so klein ist. „Zu klein“ heißt für mich, dass ich ein Roco-15°-Gleis mit dem Radius R2 nicht mehr auf die Knickstelle zwischen zwei 10 cm-Glieder legen kann. In dem Fall muss ich die Brücken-Segmente eben kürzer als 10 cm machen.

Passt alles, werden die Sperrholz-Brettchen dann mit Leim eingestrichen und bis zum Trocknen der Klebung mittels der Schrauben aneinandergepresst.

Handskizzen


Obwohl mir die erforderliche Trassenbreite von 80 mm so gar nicht gefallen will, fertige ich grob zwei Handskizzen. Die eine Skizze zeigt die Breitenmaße eines Brückenelements, die andere den „23°-Knickpunkt“ zwischen Element 1 und 2. Das Wichtigste bei den Knickpunkten: Hier muss alles fluchten, auch die später dort anzubringenden „Längsträger“.

Auf die gesamte Brückenlänge von 125 cm gesehen werden es wohl 12 oder 13 „Knickpunkte“ werden. So genau weiß ich das jetzt noch nicht.


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