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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 2-02-01


Die im Eckschrank versteckte „Südliche Kehrschleife“


Ich glaub es nicht, schon wieder ist über ein halbes Jahr verstrichen, ohne dass sich an der Anlage nennenswert etwas getan hätte. Dennoch, die beleuchtete Fernbahnbrücke ist ein Traum und auf den Fernbahnstrecken kann inzwischen auch fahren.

Was mir aber immer noch Kopfzerbrechen bereitet, sind zwei Dinge:

  • die Hochbahn über dem Landwehrkanal
  • und die Frage, wie ich die rechte Kehrschleife im Eckregal kaschieren kann.

Mit der Hochbahn gehe ich inzwischen schon vier Jahre schwanger. Dass da ausgerechnet jetzt der rettende Gedankenblitz kommen soll, ist unwahrscheinlich. So widme ich mich also lieber dem Eckregal. Da habe ich bisher ja noch keinen Schiffbruch erlitten.

Während links das riesige Bahnhofsgebäude die Einfahrt zur nördlichen Kehrschleife kaschiert, muss ich mir für die Kaschierung der rechten Seite noch irgendwas überlegen.

Überblick über fast den kompletten Anlagen-Rohbau

Die ideale Lösung wäre ja ein Tunnel und von allen käuflichen Spur-N-Tunnelportalen ist das Nordportal des Simplon Nord-Tunnels nach meinem Dafürhalten einfach das Schönste. Die versetzten, relativ kleinen Portale sehen einfach klasse aus, viel schöner als die „Scheunentore“, die man auf so manchen Spielbahnen – vor allem in deren Kurvenbereich – sieht. Allerdings passen die Portale aus den Schweizer Alpen – das weiß ich auch – niemals nach Berlin. Trotzdem, von dem Gedanken „Versetzte Tunnelportale“ komme ich einfach nicht mehr los.

Und da war doch was! Als ich Anfang der Siebziger des letzten Jahrhunderts mit dem Zug zur Berufsschule nach Feuerbach fuhr, kam kurz nach Cannstatt, auf dem Weg zum Stuttgarter Hauptbahnhof, zunächst die Neckarbrücke. Danach kamen rechter Hand Steinmauern, linker Hand Säulen und schließlich war man im Tunnel verschwunden. Wie man so ein Tunnelbauwerk nennt, weiß ich nicht, für mich ist es irgendwie eine Art „Säulen-Galerie“.

um Glück habe ich alle meine alten MIBA-Hefte aufgehoben und dort – nach langer Suche – in Heft 2/85 nachfolgende Bilder gefunden. Genau so mache ich es.

Die Säulen lassen sich mithilfe von 6-mm-Buchenholzstäben sehr leicht realisieren. Die Rundstäbe kosten wenig und vor allem: Sie sehen super klasse aus – so zumindest mein Empfinden. Aber was kommt dahinter? Da habe ich noch keinen Plan. Doch dort einen „Berg“ hinzumachen, macht in meinen Augen keinen Sinn, schließlich liegen zwischen der Gleistrasse der Fernbahn und der oberen Abdeckplatte gerade mal etwas mehr als 5 cm oder umgerechnet 8½ Meter.

Damit man später nicht in die Ecke sehen kann, schließe ich den Bereich oberhalb des Überwerfungsbauwerks zunächst mal mit einem Hartfaserstreifen, den ich im Halbrund zwischen der Modellbahn-Ebene und dem Regal einpasse.


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VOM VERSUCH, DEN ANHALTER BAHNHOF IN SPUR N ZU BAUEN

 


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