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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 1-11-01


Erste Versuche der Landschaftsgestaltung


An der Anlagenvorderkante, links vom Halleschen Ufer, oberhalb der nördlichen Kehrschleife, habe ich einen Bereiche, wo ich – da dieser Bereich sehr gut zugänglich ist – versuchen kann, ein herausnehmbares Landschaftsmodul zu gestalten.

Die Grundplatte der Böschung vor dem Gleisvorfeld mache ich aus Sperrholz, die Landschaft darüber mit mosy Steckschaum. Das lässt sich zwar super bearbeiten, der Schaumstoff löst bei mir aber ganz heftige allergische Reaktionen (Niesattacken, tränende Augen) aus. Darauf werde ich dann in Zukunft lieber verzichten.

Die Steckschaum-Teile habe ich mit einem Holzleim-Wasser-Gemisch zusammengeklebt und schließlich mit „Goya Acraylic 84121 Grüne Erde“ überstrichen. Für mich ist diese Farbe die Modellbau-Wiesenfarbe schlechthin. Da habe zumindest ich schon das Gefühl von Vege-tation, auch wenn noch gar kein Streumaterial auf der Anlage verwendet wurde.

Anschließend habe ich den Steckschaum mit dem Cuttermesser bearbeitet, mit Gipsbinde überzogen, mit Holzleim-Wasser-Gemisch angeklebt und dann mit Goya grüner Erde überpinselt.

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Weil man an der Böschung noch immer die Gewebestruktur der Gipsbinden sieht, habe ich den Böschung heute mit Molto Holzreparaturspachtel überzogen und dann mit einem Schwämmchen zugeschmiert, mit „Goya Acraylic 84121 Grüne Erde“ vorgestrichen und dann mit Woodland Scenics T44 (das ist ein sehr feines Streu!), Woodland Scenics Burnt Grass T 62 (das sind Schaumstoff-Flocken, die eher Buschwerk dar-stellen!) und Woodland Scenics Medium Buff B80 – einem sandfarbenen Schotter, der aber, wie sich nachträglich herausstellt, viel zu grobkörnig für die Landschaft, bestreut.

Was zunächst ganz widerlich aussieht, wird mit der Zeit immer besser.

Der „Meeresakrobaten“-Park


Jetzt habe ich das Bahnhofsgebäude, den Landwehrkanal, die Möckernstraße und das Hallesche Ufer, aber irgendwie fehlt mir in „meinem Berlin“ etwas, etwas, das meine Anlage unverwechselbar macht. Eine Straße beispielsweise, ein Platz oder ein Park, benannt nach einer bedeutenden Persönlichkeit der Zeitgeschichte.

Die wohl bedeutungsvollste Person in meinem Leben ist meine Frau. Seit Jahrzehnten ist bei ihrem Hobby, den Delfinen, sicher genauso fanatisch wie ich bei meinem „Anhalter Bahnhof“. Dazu kommt, dass sie seit mehr als 20 Jahren – quasi als Laie – die auch bei Wissenschaftlern überaus angesehene Seite „Meeresakrobaten“ betreibt.

Was liegt also näher als auf einer freien Fläche – der Platz zwischen Möckernstraße, Halleschem Ufer und Gleisvorfeld schreit förmlich danach – einen kleinen Park einzurichten, eine Erholungszone, in der sich Anwohner und Gäste beim Flanieren oder Hundeausführen entspannen können?

Viel Platz ist da ja nicht, aber ich werde einen Park anlegen mit Bäumen, schattigen Wegen für Spaziergänger, Sitzgelegenheiten für müde Rentner und/oder verliebte Pärchen. Genauso mach ich´s.

Dabei soll bei all den Überlegungen aber eins nicht außer Acht gelassen werden – ein Klo und – wie es sich für einen richtigen „Meeresakrobaten-Park“ gehört – eine Delfin-Skulptur.

Ihr seht schon: Auch das Anlegen eines vergleichsweise kleinen Parks erfordert sehr viel Zeit, Überlegungen und Arbeit.

Entwurf


Zuerst muss mithilfe einer Zeichnung ein sorgfältiger Plan erstellt werden. Dazu nehme ich leicht durchscheinendes „Butterbrotpapier“. Damit kann ich die die Umrisse des Parks direkt von der Anlage abnehmen und am Küchentisch die Wege skizzieren. Um jetzt schon eine leichte Vorstellung zu erhalten, werden – direkt auf der Skizze – ein paar Parkbäume, Treppenstufen und – natürlich – das Klo-Häuschen positioniert.

Aus Sperrholzresten und darüber gelegtem Fliegengitter forme ich die Landschaft. Das sieht schon mal klasse aus. Besonders gut gefallen mir meine selbstgemachten Treppen, die ich vor mehr als 10 Jahren mal aus Buchenholz herausgefräst habe und die seitdem verwaist in einer Schachtel lagen. Der Platz mit dem Klo-Häuschen von DM-Toys gibt dem Park den letzten Schliff. Die Abgrenzung des Parks zur „Möckernstraße“ hin mache ich dann mit der Fabrikmauer 272405 von Faller.

So konkret auf der Anlage, muss ich dann aber feststellen, dass die auf der „Brotpapier-Skizze“ aufgestellten Bäume viel zu puppig wirken. Deshalb stelle ich im Park jetzt „richtig große“ Bäume auf.

Die großen Birken wirken – so mein Eindruck – viel, viel besser. Auch finde ich, dass sich die Aufstiege zur Fußgängerbrücke über das Hallesche Ufer gar nicht mal so schlecht machen. Jetzt brauche ich für den Park nur noch Gras und weitere Bäume.


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